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Ordnung aus Quantenfluktuationen

12.11.2004 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Internationales Forscherteam beobachtet die Bildung eines bisher unbekannten Zustands in einer metallischen Verbindung Am absoluten Temperaturnullpunkt bestimmen Quanten- statt thermische Fluktuationen die Physik, so dass neuartige Effekte in metallischen Systemen auftreten können. Einem internationalen Wissenschaftlerteam unter Mitarbeit von Forschern des Dresdner Max-Planck Instituts für chemische Physik fester Stoffe ist es jetzt gelungen, in extrem sauberen Einkristallen der metallischen Verbindung Sr3Ru2O7 einen neuartigen ferromagnetisch geordneten Zustand nachzuweisen. Diese Ordnung wird durch spezielle "quantenkritische Fluktuationen" erzeugt, die in einem Magnetfeld bei extrem tiefen Temperaturen auftreten. Die Beobachtungen sind von grundlegender Bedeutung, da sie zu einem besseren Verständnis des komplexen Verhaltens stark wechselwirkender Quantensysteme beitragen und die Suche nach weiteren unbekannten Phasenzuständen motivieren. Noch ist völlig offen, in welchem Zusammenhang diese Entdeckung in Zukunft angewandt werden könnte (Science, 12. November 2004).
Weitere Informationen: http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2004/pressemitteilung20041111/
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