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Über den Gleichklang von Musik und Architektur

19.11.2004 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Jahresversammlung des CEJ am 26. November an der Universität Jena mit Festvortrag von Prof. Dr. Peter Gülke Jena (19.11.04) Wie wird die Zukunft des Collegium Europaeum Jenense an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (CEJ) nach dem Tod des leitenden Kurators Ulrich Zwiener aussehen? Diese Frage wird sich durch die gesamte Jahresversammlung dieser einmaligen Jenaer Vereinigung ziehen, die am 26. November um 18.00 Uhr in der Aula der Universität (Fürstengraben 1) stattfindet. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, dem Festvortrag von Prof. Dr. Peter Gülke zu lauschen. Der gebürtige Weimarer Musiker und Musikwissenschaftler spricht "Über den Gleichklang von Musik und Architektur".

Als Dirigent war Gülke an verschiedenen Theatern und Bühnen im In- und Ausland tätig. Er war ebenso Generalmusikdirektor in Weimar wie in Wuppertal, dirigierte das Deutsche Symphonieorchester Berlin wie die Wiener Symphoniker und die Sächsische Staatskapelle. Sein musikalisches Oeuvre ist weit und reicht von Schubert über Beethoven und Ravel bis zu Schumann und Schönberg. Seine Leidenschaft gehört seit frühester Jugend mittelalterlicher Musik, die er immer wieder aufführt.

Diesem Feld widmet sich der promovierte und habilitierte Künstler auch in seiner musikwissenschaftlichen Arbeit. Darüber hinaus stehen die Theorie der musikalischen Interpretation und Aufführungspraxis im Mittelpunkt seiner Forschungen, die er von 1996-2000 als Professor für Dirigieren an der Musikhochschule Freiburg i. Brsg. betrieb. Doch auch "Klassiker" wie Mozart, Beethoven, Brahms und immer wieder Schubert sind Kern seiner Veröffentlichungen. Musikwissenschaft und -praxis treffen sich bei ihm immer wieder in der Leidenschaft, unbekannte Werke dem Vergessen zu entreißen und andere Werke durch Uraufführungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Im Anschluss an die Jahresversammlung mit Gülkes Festvortrag findet die nicht-öffentliche Mitgliederversammlung des CEJ statt, bei der über das zukünftige Programm und die neuen Kuratoren entschieden wird. Derzeit gehören dem CEJ-Netzwerk 252 Mitglieder und 232 Korrespondierende Mitglieder an, die das humanitäre Bildungsideal und die völkerverbindenden Gedanken und Aktionen in Europa und darüber hinaus verbreiten und unterstützen.

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