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"momentmal" - Ein Mentoringprogramm für Frauen

19.11.2004 - (idw) Universität Bielefeld

Mentoringprogramm unterstützt Frauen beim Übergang von der Hochschule in den Beruf

Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Bielefeld startet ab sofort mit ihrem ersten Mentoring-Programm für Frauen. Das vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Universität Bielefeld geförderte Projekt richtet sich an Studentinnen und Doktorandinnen aus Fachbereichen in Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft sowie an Studentinnen und Doktorandinnen aus Sozial- und Geisteswissenschaften, solange sie ein wirtschaftsnahes Berufsfeld anstreben.

Das Konzept des Mentoring greift den Erfolg von individuellen Förderbeziehungen zwischen einer Führungskraft (Mentorin) und einer qualifizierten Nachwuchskraft (Mentee) auf. Beide zusammen bilden ein Mentoring-Tandem. Mentoring-Programme haben sich in Wissenschaft und Wirtschaft als effektives Mittel zur Förderung von Nachwuchskräften bereits in vielen Bereichen etabliert.

In den Bereichen Naturwissenschaften, Technik und Wirtschaft sind Frauen oft, trotz ausgezeichneter Qualifizierung und sozialer Kompetenz, in attraktiven Berufs- und Führungspositionen selten vertreten. Meist fehlen positive weibliche Vorbilder - oft sind traditionelle Rollenvorstellungen, strukturelle Barrieren und Probleme in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Ursache dafür, dass viele junge qualifizierte Absolventinnen eine zielgerichtete berufliche Karriere für sich nicht in Erwägung ziehen. Auch fehlen effektive Vernetzungsstrukturen unter Frauen.

Hier setzt das Projekt "momentmal" an. Es organisiert für eine Gruppe von acht bis zehn Mentoring-Tandems ein Rahmenprogramm, innerhalb dessen der Kontakt zwischen Mentorin und Mentee initiiert, vorbereitet und begleitet wird. Die Mentorin, eine Führungskraft aus der Wirtschaft oder Wissenschaft, unterstützt die Mentee für einen Zeitraum von zehn Monaten in ihrer Studien- und Karriereplanung durch die Weitergabe von Erfahrungen, Kontakten und informellem berufsrelevanten Wissen. Es werden Tipps und Strategien zum beruflichen Einstieg und Aufstieg vermittelt - aber auch persönliche Themen, wie Work-Life-Balance oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf können angesprochen werden. Die individuelle Förderung durch die Mentorin ergänzt die Projektstelle durch Angebote zur Vernetzung und durch Seminare zur Berufsorientierung und zu Schlüsselkompetenzen.

Neben der individuellen Förderung von Studentinnen und Doktorandinnen im Übergang Hochschule - Beruf zielt das Projekt darauf, Kompetenzen von qualifizierten Akademikerinnen für Unternehmen und Hochschulen der Region sichtbar zu machen. Unternehmen erhalten durch die Teilnahme einer ihrer Mitarbeiterinnen am Programm einen ausbaufähigen Kontakt zu einer qualifizierten Nachwuchskraft.

Für die ersten beiden Mentoring-Durchläufe im Februar 2005 (für Studentinnen) und im Mai 2005 (für Doktorandinnen) können sich Interessentinnen ab sofort bewerben. Die nächsten Informationsveranstaltungen in der Universität Bielefeld finden am 25. November, 2. und 7. Dezember 2004, jeweils 14.00 bis 15.30 Uhr im Raum K5-128, statt.

Kontakt: Sylke Känner; Teefon.: 0521/106 4411; info@mo-ment-mal.de; www.mo-ment-mal.de.

Pressemitteilung Nr. 198/2004
Universität Bielefeld
Informations- und Pressestelle
Dr. Gerhard Trott
Telefon: 0521/106-4145/4146
Fax: 0521/106-2964
E-Mail: gerhard.trott@uni-bielefeld.de
Internet: www.uni-bielefeld.de
Weitere Informationen: http://www.mo-ment-mal.de
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