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Spiegel-Ranking: Hohenheimer Wirtschaftswissenschaftler gehören zur Elite

22.11.2004 - (idw) Universität Hohenheim

Mit ihrem Qualifikationsprofil belegen die Wirtschaftswissenschaftler der Universität Hohenheim einen Spitzenplatz unter Deutschlands Top Ten. In Baden-Württemberg halten sie nach der Universität Mannheim den zweiten Platz. Zu diesem Ergebnis kommt ein Ranking der Zeitschrift "Der Spiegel", der Unternehmensberatung McKinsey und des Internetanbieters AOL. Untersucht wurden Kriterien, wie sie die Initiatoren als ausschlaggebend auf dem Arbeitsmarkt ansahen, darunter Studiendauer, Noten, Berufserfahrung, Auslandsaufenthalte, Sprach- und EDV-Kenntnisse. "Wir freuen uns über das Lob, denn Ranking-Ergebnisse zeigen für uns wichtige Trends und Handlungsbedarf auf", kommentiert der Rektor der Universität Hohenheim, Prof. Dr. Hans-Peter Liebig. Bereits im Frühjahr hatte eine Umfrage unter Personalchefs der führenden 200 Unternehmen die Absolventen der Hohenheimer Wirtschaftswissenschaftler bundesweit auf Platz 6 gerankt.

"Allerdings muss bei jedem Ranking genau betrachtet werden, zu welchem Bereich es eine Aussage trifft und welche Datengrundlage es benutzt", sagt Prof. Dr. Liebig. "So ranken die Initiatoren im aktuellen Fall allein die Qualifikation der Studierenden. Über die Qualität der Forschung wird beispielsweise nichts gesagt."

Einschränkungen erfahre das Ranking auch durch die Entscheidung, nur Studierende im Hauptstudium zu bewerten. "Aktuelle Strukturentwicklungen an den jeweiligen Hochschulen werden so nicht abgebildet. Deutlich wir dies an der Hohenheimer Biologie. Gerade hier fand in den vergangenen eineinhalb Jahren eine richtungsweisende Reform des Grundstudiums in enger Zusammenarbeit mit den Studierenden statt. Bei dem Ansatz von Spiegel und McKinsey findet dies im aktuellen Ranking jedoch noch keinen Niederschlag."

Zum Ranking
Das Spiegel-Ranking beschränkt sich auf die 15 meiststudiertesten Fächer. Die Erhebung fand in den Monaten April bis Juli 2004 in Form einer Online-Befragung statt, die im Vorfeld durch eine Werbekampagne bekannt gemacht wurde. Nach Ansicht der Initiatoren erfasste der Fragebogen die wichtigsten objektivierbaren Merkmale des Lebenslaufs, die sich ohne persönlichen Kontakt mit dem Studierenden erheben lassen. Die Auswahl der Merkmale beruhte auf Auswertungen von Absolventenstudien, Arbeitgeberbefragungen, Stellenanzeigen und Karriereratgebern sowie auf Erkenntnissen von Personalberatungen. Sie korrespondiert aus Sicht der Initiatoren mit dem vorherrschenden Standard für eine schriftliche Bewerbung am deutschen Arbeitsmarkt. Im Einzelnen beinhaltete der Fragebogen die Kriterien: Abiturnote; Universitätsnoten; Studiendauer und Alter (bei Studierenden); Stipendien, Preise und Veröffentlichungen; Sprachkenntnisse; EDV-Kenntnisse; Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft; Berufserfahrung; Praktika; Auslandserfahrung und Mobilität sowie außeruniversitäres Engagement.

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