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Humboldt-Preisträger Noboru Miura forscht 2005 in Dresden

23.11.2004 - (idw) Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden

Der japanische Physiker Prof. Dr. Noboru Miura, Universität Tokyo, erhält den Alexander-von-Humboldt-Forschungspreis und wird 2005 am IFW Dresden und im Forschungszentrum Rossendorf forschen. Professor Miura gehört zu den weltweit führenden Experten auf dem Gebiet sehr starker Magnetfelder. Von 1987 bis 2003 war er Direktor des renommierten Mega Gauss Laboratory der Universität Tokyo und hat bedeutende Fortschritte bei der Erzeugung superstarker Magnetfelder und bei der Entwicklung hochpräziser Messtechnik für Hochfeldanwendungen erzielt. Seine Experimente führten zu zahlreichen Entdeckungen auf dem Gebiet der Festkörperphysik in hohen Feldern.
Der international angesehene Alexander-von-Humboldt-Forschungspreis ermöglicht es Prof. Miura, im kommenden Jahr 6 bis 12 Monate lang Forschungsprojekte der eigenen Wahl in Deutschland durchzuführen.
Der Einladung von Prof. Eschrig, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW), und Prof. Frank Pobell, Gründer des Hochfeldlabors Dresden im Forschungszentrum Rossendorf (FZR), folgend wird Prof. Miura nach Dresden kommen, wo er die Projektgruppe zum Aufbau des Hochfeldmagnetlabors Dresden in der letzten Entwicklungsphase mit seinen Erfahrungen bereichern wird. Als Experte für miniaturisierte Messtechnik wird Prof. Miura insbesondere an der Entwicklung der Messtechnik für das neue Hochfeldlabor mitwirken. Mit seinen Erfahrungen will er sich an der Einrichtung neuer Messmöglichkeiten beteiligen und neuartige Materialien in sehr hohen Magnetfeldern untersuchen.

Weitere Auskünfte

Prof. Dr. Helmut Eschrig
IFW Dresden
h.eschrig@ifw-dresden.de
Tel. (0351) 46 59 380

Prof. Dr. Frank Pobell
c/o Forschungszentrum Rossendorf
f.pobell@fz-rossendorf.de
Tel. (0351) 260 33 44

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