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Drei wissenschaftlich ausgewiesene Praktiker verstärken Mannheimer Jura-Fakultät

23.11.2004 - (idw) Universität Mannheim

Experten erschließen aktuelle Themenfelder vor allem im Wirtschaftsrecht / Praxisbezug des Mannheimer Jura-Studiums weiter gestärkt Die Juristen der Universität Mannheim haben jetzt drei wissenschaftlich ausgewiesene Praktiker aus Kanzleien und Unternehmen in ihre Professorenschaft aufgenommen. "Wir erschließen uns damit hoch aktuelle Themenfelder vor allem im Bereich des Wirtschaftsrechts", erklärt Professor Dr. Thomas Puhl, Dekan der Fakultät für Rechtswissenschaft. "Gleichzeitig intensivieren wir den Praxisbezug, für den unser Mannheimer Jura-Studium bereits heute bundesweit bekannt ist."

Die Mannheimer Jura-Fakultät setzt einen Schwerpunkt ihres Forschungs- und Lehrangebotes im Bereich des Wirtschaftsrechts. Sie bietet bundesweit das größte Spektrum an englischsprachigen Vorlesungen. Und sie setzt auf eine praxisbezogene Ausbildung. Die Strategie ging bereits auf. Die Zahl der Studienbewerber steigt kontinuierlich. Inzwischen kommen auf jeden Studienplatz mehr als sechs Bewerbungen. "Die Mannheimer Jura-Ausbildung hat eine klares Profil, das hervorragende Berufsaussichten bietet und das es so nur einmal in Deutschland gibt", betont Dekan Puhl. "Deshalb bekommen wir hervorragenden Nachwuchs aus der ganzen Republik."

Die Fakultät hat jetzt drei Praktiker in den Kreis der Professorenschaft integriert. Dr. Hermann Ulrich Tödtmann wurde zum Honorarprofessor bestellt. Tödtmann ist Leiter der Konzernrechtsabteilung und Prokurist der MVV-Gruppe. Er ist zudem Aufsichtsratsmitglied mehrerer Unternehmen des Mannheimer Energiekonzerns. An der Universität bietet er seit vier Jahren Veranstaltungen auf den Gebieten des Arbeits- und Wirtschaftsrechts an. Ebenfalls zum Honorarprofessor ernannt wurde Dr. Rupert Vogel. Der Rechtsanwalt einer Karlsruher Kanzlei ist unter anderem als Experte für französisches Recht sowie für computer- und urheberrechtliche Themen seit Jahren an der Mannheimer Universität aktiv. Der Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Roth ist nach seiner Habilitation vor vier Jahren von Mannheim in eine renommierte Bonner Kanzlei gewechselt, hielt jedoch seitdem als Privatdozent den Kontakt zur Universität Mannheim. Seine Schwerpunkte liegen im Telekommunikations- und im öffentlichen Wirtschaftsrecht. Er wurde jetzt zum außerplanmäßigen Professor bestellt.

"Diese Ernennungen sind nicht nur eine Würdigung für das bisherige Engagement", sagt Puhl. "Sie sind für die Referenten auch eine Verpflichtung. Denn wir binden sie als Honorarprofessoren und außerplanmäßigen Professor nun dauerhaft und für die Universität sogar kostenfrei in unser Lehrangebot ein."

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