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Physiker aus Indien forscht am I. Physikalischen Institut der Universität Göttingen

30.11.2004 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Als Forschungsstipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung ist Dr. Lakshmana Sudheendra vom 1. Dezember 2004 an zu Gast am I. Physikalischen Institut der Georg-August-Universität. Der Physiker aus Indien wird sich im Rahmen seines zwölfmonatigen Aufenthaltes mit Fragen des elektrischen Transports von oxidischen Manganatschichten befassen. Seine Forschungsarbeiten werden von dem Göttinger Physiker Prof. Dr. Konrad Samwer betreut. Die Humboldt-Stiftung vergibt ihre Stipendien an hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland, die damit ein Forschungsvorhaben an einer Hochschule eigener Wahl in Deutschland durchführen können. Göttingen, 30. November 2004 / Nr. 360/2004

Physiker aus Indien forscht am I. Physikalischen Institut der Universität Göttingen
Nachwuchswissenschaftler erhält Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung

(pug) Als Forschungsstipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung ist Dr. Lakshmana Sudheendra vom 1. Dezember 2004 an zu Gast am I. Physikalischen Institut der Georg-August-Universität. Der Physiker aus Indien wird sich im Rahmen seines zwölfmonatigen Aufenthaltes mit Fragen des elektrischen Transports von oxidischen Manganatschichten befassen. Seine Forschungsarbeiten werden von dem Göttinger Physiker Prof. Dr. Konrad Samwer betreut. Die Humboldt-Stiftung vergibt ihre Stipendien an hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland, die damit ein Forschungsvorhaben an einer Hochschule eigener Wahl in Deutschland durchführen können.

Dr. Sudheendra hat in Indien Physik studiert und wurde in Bangalore auf dem Gebiet der experimentellen Festkörperphysik promoviert. Zuletzt hat er in der Gruppe von Prof. Dr. C.N.R. Rao am Jawaharlal Nehru Centre for Advanced Scientific Research (JNCASR) in Bangalore gearbeitet. Zahlreiche Publikationen weisen ihn als Experten auf dem Gebiet der oxidischen Manganate aus. Die elektrischen Eigenschaften dieser Materialien hängen stark von der in weiten Grenzen veränderbaren internen Struktur sowie von äußeren Magnet- und elektrischen Feldern ab, so dass sie vor allem für Anwendungen in der Sensorik und der Speichertechnologie von Interesse sind. In der Arbeitsgruppe von Prof. Samwer werden seit mehreren Jahren die physikalischen Eigenschaften von Manganaten untersucht. Der Gast aus Indien wird die in Göttingen entwickelten Analysetechniken nutzen, um diese Materialien unter speziellen Fragestellungen weiter zu erforschen. Seine Arbeit am I. Physikalischen Institut hat Dr. Sudheendra schon vor dem Start seines Stipendiums im Februar dieses Jahres begonnen.

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Konrad Samwer
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Physik
I. Physikalisches Institut
Friedrich-Hund-Platz 1, 37077 Göttingen
Telefon (0551) 39-7601, Fax (0551) 39-2328
e-mail: konrad.samwer@physik.uni-goettingen.de
Weitere Informationen: http://www.ph1.physik.uni-goettingen.de
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