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Expertenforum für Journalisten: "PISA 2003" - Analysen und Bewertungen

30.11.2004 - (idw) Freie Universität Berlin

Journalistenforum der Freien Universität Berlin mit dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Laut ersten Meldungen schneiden die deutschen Schüler auch in der zweiten PISA-Studie ("PISA 2003") schlechter als der Durchschnitt ab. Ausgewiesene Experten der Freien Universität Berlin und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung analysieren am Mittwoch, dem 8. Dezember 2004, um 11.00 Uhr die Ergebnisse der zweiten PISA-Studie exklusiv für Journalisten.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Podiumsdiskussion, sondern eine Informationsbörse mit einzelnen Gesprächsrunden zu den aktuellen Themen durchführen, damit jede Journalistin und jeder Journalist die Gelegenheit erhält, sich umfassend zu informieren. Die Experten im Einzelnen: Begrüßung und Moderation:
Prof. Dr. Dieter Lenzen, Erziehungswissenschaftler und Präsident der Freien Universität Berlin
Schwerpunkte: Bildungspolitik; Bildungsreform

Max-Planck-Institut für Bildungsforschung:
Prof. Dr. Jürgen Baumert, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, Mitglied des PISA-2003-Konsortiums und Sprecher des Bedingungsbereichs "Mathematikunterricht"
Schwerpunkte: Entwicklung von Bildungssystemen; internationaler Leistungsvergleich; Lehr-/Lern-Forschung; kognitive und motivationale Entwicklung im Jugendalter

Freie Universität Berlin:
- Prof. Dr. Herbert Büning, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, Institut für Statistik und Ökonometrie
Schwerpunkte: Mathematikkenntnisse bei Studienanfängern der Wirtschaftswissenschaften
- Prof. Dr. Helmut Fischler, Didaktik der Physik
Schwerpunkte: Testergebnisse in den Naturwissenschaften; Veränderung des Unterrichts durch Weiterqualifizierung von Lehrern; professionelle Entwicklung
- Prof. Dr. Bettina Hannover, Arbeitsbereich Schulpädagogik / Schul- und Unterrichtsforschung, Mitglied der nationalen PISA-2003-Expertengruppe "Schülervoraussetzungen, Elternhaus und Peergruppe"
Schwerpunkte: Elternhaus; Migrantenproblematik; Geschlechtsunterschiede in schulischen Leistungen
- Prof. Dr. Arthur Jacobs, Arbeitsbereich Allgemeine Psychologie
Schwerpunkte: Methoden zum frühzeitigen Erkennen von Lesestörungen und Rechtschreibschwächen; Computermodellierung des Sprachgedächtnisses
- Prof. Dr. Christine Keitel-Kreidt, Arbeitsbereich Grundschulpädagogik
Schwerpunkte: Analysen vergleichender Studien zum Mathematikunterricht; Bildungsstandards für Mathematik; Unterschiede: Gymnasium/Hauptschule
- Prof. Dr. Hans Merkens, Arbeitsbereich Empirische Erziehungswissenschaft
Schwerpunkte: Schul- und Unterrichtsentwicklung; Probleme des Unterrichts von Kindern mit Migrationshintergrund; Schriftspracherwerb und Entwicklung von Lesekompetenz
- Prof. Dr. Agi Schründer-Lenzen, Interdisziplinäres Zentrum für Lehr-/Lern-Forschung
Schwerpunkte: Schriftspracherwerb im Grundschulalter; Chancen der Bewältigung des PISA-Problems durch eine Veränderung der Lehreraus- und -fortbildung; Förderung von Lesekompetenz durch außerunterrichtliche Stützungssysteme (Lesepatenschaften etc.)


Wir bitten Journalisten freundlich, sich telefonisch oder per E-Mail anzumelden.

Termin: Mittwoch, 8. Dezember 2004, 11.00 Uhr
Veranstaltungsort: Freie Universität Berlin, Präsidium, Kaiserswerther Straße 16-18, 1. OG, 14195 Berlin-Dahlem

Weitere Informationen für Journalisten:
- Ilka Seer, Kommunikations- und Informationsstelle, Freie Universität Berlin, Tel.: 030 / 838-73182, E-Mail: pdw@zedat.fu-berlin.de
- Dr. Jürgen Baumgarten, Pressestelle, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Tel.: 030 / 82406-284, E-Mail: baumgarten@mpib-berlin.mpg.de

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