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Europäische Afrikaschwerpunkte

02.12.2004 - (idw) Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main)

Kolloquiumsreihe zur interdisziplinären Afrikaforschung FRANKFURT. Seit einem Jahr existiert an der Universität Frankfurt das Zentrum für Interdisziplinäre Afrika- forschung (ZIAF). Eines der wichtigsten Aufgaben des Zentrums ist die Vernetzung internationaler Organisationen mit vergleichbarer Forschungsausrichtung.

Um dieses Anliegen weiter zu intensivieren, laden ZIAF und das Institut für Historische Ethnologie in diesem Wintersemester europäische Wissenschaftler aus den Niederlanden, der Schweiz und Großbritannien ein, die europäische Zentren der Afrikaforschung repräsentieren und auch in ihrer eigenen Arbeit einen ausgeprägt interdisziplinären Ansatz vertreten. Das Programm im Einzelnen:

o African Studies at the ASC: Risk, decision-making and natural resource management
9. Dezember 2004; Dr. Miriam de Bruijn, African Studies Centre (ASC), Leiden, & Dr. Han van Dijk, Wageningen University, Niederlande

Eine der weltweit wichtigsten Adressen der Afrikaforschung ist das African Studies Centre in Leiden. Beide Forscher arbeiten seit vielen Jahren über Ent- scheidungsfindungsprozesse von Menschen in ökologischen und politischen Umbruch-und Krisensituationen, vor allem in Westafrika. Dr. Han van Dijk ist als Ethnologe und Forstwissenschaftler prädestiniert für die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit ökologischen Fragestellungen.

o Das Zentrum für Afrikastudien Basel und Perspektiven deutsch-schweizerischer Zusammenarbeit
20. Januar 2005; Prof. Till Förster, Direktor des Zentrums für Afrikastudien Basel, Schweiz.

Prof. Till Förster stellt das Basler Zentrum vor und wird Möglichkeiten deutsch-schweizerischer Zusammenarbeit auf dem Feld der Afrikaforschung skizzieren. Von großem Interesse sind in diesem Zusammenhang auch die schweizerischen Erfahrungen mit afrikabezogenen Lehrangeboten und internationalen Master-Studiengängen.

o Cultural heritage management in Mali - the Djenné experience
27. Januar 2005; Prof. Michael Rowlands, Department of Anthropology, University College London (UCL), Großbritannien

Das University College London ist eine von Europas renommiertesten Adressen in der Afrikaforschung. Prof. Michael Rowlands vom Department of Anthropology arbeitet an der Schnittstelle von Ethnologie und Archäologie und beschäftigt sich mit allen Fragen des Kulturgüterrechts in Afrika und mit der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Museen. Aufgrund dieser Arbeitsschwerpunkte ist er am nationalen Kulturerhaltungsprogramm in Mali beteiligt.

Kontakt: Dr. Stefan Schmid; Leiter der Geschäftsstelle/Koordinator; Zentrum für interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF); Tel.(069) 798 32097; Fax (069) 798 32098; E-Mail: s.schmid@em.uni-frankfurt.de

Europäische Afrikaschwerpunkte

Wann? Donnerstag, 9. Dezember 2004, 20. und 27. Januar 2005, jeweils 18.15 Uhr

Wo? Raum 1.802, Casino, Campus Westend: Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt
Weitere Informationen: http://www.ziaf.de http://www.afrikaforschung.de http://www.lebeninwestafrika.de
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