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Betrunkene Fliegen als Modelle in der Suchtforschung14.12.2004 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Das Interdisziplinäre Zentrum für Suchtforschung der Uni Würzburg (IZSW) lädt am Mittwoch, 22. Dezember, zur öffentlichen Präsentation seiner Forschungsprojekte ein. Wegen der gesundheitspolitischen Aktualität beschäftigen sich die Vorträge unter anderem mit verschiedenen Aspekten zum Rauchen.
Dabei geht es unter anderem um die Bedeutung des Rauchens als Risikofaktor für die Entwicklung psychischer Störungen. Zudem werden zwei vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz unterstützte Modellprojekte zur Raucherprävention vorgestellt.
Weiter geht es mit Themen aus der Grundlagenforschung. Erklärt wird ein Insektenmodell zur Entwicklung einer Alkohol-Toleranz ("Betrunkene Fliegen als Modell zur Identifizierung von Genen und Mechanismen der Alkoholtoleranz"). Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Klinische Forschergruppe stellt erste Ergebnisse zu neurophysiologischen Funktionsstörungen beim Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) vor. Den Abschluss bildet ein praktischer Erfahrungsbericht über den Einfluss von Substitutionsmitteln auf die Teilnahme am Straßenverkehr.
Die Vorträge finden von 15.00 bis 17.30 Uhr im Hörsaal der Nervenklinik in der Füchsleinstraße 15 statt. Die Veranstaltung ist öffentlich und nach Mitteilung der Veranstalter auch für interessierte Laien geeignet. Nach den Vorträgen findet die jährliche Mitgliederversammlung des IZSW statt.
Weitere Informationen: Dr. Christian Jacob, stellvertretender Vorsitzender des IZSW, T (0931) 201-77800, E-Mail:
psychpol@mail.uni-wuerzburg.de
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