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Herkunft des Sternenstaubs im frühen Universum bleibt rätselhaft17.12.2004 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
Frühe Supernovae sind offenbar nicht Quelle des ersten Staubs im Kosmos, wie Infrarot-Beobachtungen eines deutsch-amerikanischen Astronomenteams zeigen
Manche Astronomen glaubten seit vergangenem Jahr zu wissen, wie die großen Mengen Staub entstanden sind, welche die frühesten Quasare umgeben: Sie sollten sich bei den Supernova-Explosionen der ersten Sterngenerationen nach dem Urknall gebildet haben. Das wurde aus Beobachtungen des angeblich "stark rauchenden" Supernova-Überrests Cassiopeia A geschlossen. Nun zeigen neue, von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Astronomie, der University of Arizona sowie des Space Science Institute in Boulder (beide USA) mit den Infrarot-Satelliten ISO und SPITZER gewonnene Beobachtungen, dass dieser wichtige Befund nicht zu halten ist. Der Staub gehört vielmehr zu einer interstellaren Wolke, die weiter im Vordergrund steht und Cassiopeia A überdeckt (Nature, 8. Dezember 2004).
Weitere Informationen:
http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2004/pressemitteilung20041217/
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