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Magdeburg im Finale um die "Stadt der Wissenschaft 2006"

12.01.2005 - (idw) Hochschule Magdeburg-Stendal (FH)

Nächster Höhepunkt der Bewerbung: Erster Test von Europas einzigem 7TESLA-Kernspintomographen am 20. Januar 2005

Magdeburg ist ins Finale im bundesweiten Städtewettbewerb um den Titel "Stadt der Wissenschaft 2006" eingezogen. Das teilte heute die Jury des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft mit. Damit hat sich die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt bereits gegen namhafte Konkurrenten, wie etwa Bonn, Münster und Potsdam durchgesetzt. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper freut sich, dass die erste Hürde erfolgreich genommen ist: "In ihrer Würdigung unserer Bewerbung bestätigt die Jury, dass unsere Ideen, Wissenschaft populär zu machen, pfiffig sind und viel Publikum locken werden."

In der Begründung der Jury heißt es, die Magdeburger Bewerbung überzeuge mit einem "ausgewogenen Konzept" und "originellen Ideen". Wörtlich heißt es: "Hervorzuheben sind sonst eher seltene Brückenschläge zu Kirche und Sport." Das große Engagement der Stadt sei erkennbar. "Die Bedeutung von Wissenschaft für den Strukturwandel der Stadt kommt klar zum Ausdruck", heißt es zum Abschluss.

Am 15. März 2005 stehen die drei Finalstädte, neben Magdeburg sind das Tübingen und Dresden, der hochkarätig besetzten Jury direkt Rede und Antwort. Oberbürgermeister Dr. Trümper wird persönlich das ambitionierte Konzept der Landeshauptstadt präsentieren.

Als besondere Stärke der Magdeburger Bewerbung sieht die Einbeziehung von 69 aktiven Partnern der Bewerbung, so viel wie keine andere Bewerbung erreicht. Alle städtischen Institutionen von den Kirchen über Theater, Schulen, Sportverbände, Kinos, Medien bis hin zu Polizei und LKA werden im Jahr 2006 mit über 200 Einzelevents ihren Bezug zur Wissenschaft präsentieren. Eine ganze Stadt - Kinder und Rentner, Mütter und Väter, Schüler und Lehrer, Unternehmer und Mitarbeiter, Schauspieler und Musiker, Kinogänger und Theaterbesucher, Pfarrer und Gemeindemitglieder, Soldaten und Polizisten, Beamte und Banker, Sportler und Fans, Journalisten und Architekten, Wissenschaftler und Studenten werden sich im Jahr 2006 mit der Wissenschaft in all ihren faszinierenden Facetten beschäftigen.

Der nächste Höhepunkte auf dem Weg zum Finale wird ein einmaliges Experiment sein: Zum ersten Mal wird sich am 20. Januar 2005 ein Mensch in Europas einzigen 7-Tesla-Kernspintomographen am Magdeburger Leibniz-Institut schieben lassen. Der Direktor des Institutes, Prof. Dr. Henning Scheich stellt sich dafür persönlich zur Verfügung. Der 7-Tesla legt den Grundstein für die verbesserte Diagnose und eine mögliche Heilung von neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer, Epilepsie, Schizophrenie oder Multipler Sklerose. Experten erwarten vom Magdeburger High-Tech-Labor revolutionäre Erkenntnisse für die Hirnforschung.

Auf das Finale am 15. März will die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts gut gerüstet sein. "Natürlich wird es für uns nicht leicht werden, sich gegen etablierte Universitätsstädte wie Dresden und Tübingen durchzusetzen", weiß Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. "Wir setzen auch im Finale auf Originalität und Kreativität." Eines steht allerdings schon heute fest - unabhängig davon, ob Magdeburg "Stadt der Wissenschaft 2006" wird oder nicht: Das Jahr 2006 wird in Magdeburg ganz im Zeichen der Wissenschaft stehen!
Weitere Informationen: http://www.wissenschaft.magdeburg.de - Die Bewerbung
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