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Bundeskanzler Gerhard Schröder wird Ehrendoktor der Universität Göttingen

14.01.2005 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Bundeskanzler Gerhard Schröder erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Göttingen. Die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultäten der Georgia Augusta würdigen mit dieser Auszeichnung den außerordentlichen Einsatz des früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten für die Förderung der Naturwissenschaften an der Georg-August-Universität. Darüber hinaus habe Gerhard Schröder als Bundeskanzler wichtige Anstöße für eine Debatte über die Biowissenschaften in Deutschland gegeben und damit zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Biotechnologie und Lebenswissenschaften beigetragen, erklärt Universitäts-Präsident Prof. Dr. Kurt von Figura. Die Verleihung der Ehrenurkunde soll im Sommer dieses Jahres mit der Einweihung des Göttinger Zentrums für Molekulare Biowissenschaften (GZMB) erfolgen. Pressemitteilung
Göttingen, 14. Januar 2005 / Nr. 16/2005

Bundeskanzler Gerhard Schröder wird Ehrendoktor der Universität Göttingen
Hochschule würdigt außerordentlichen Einsatz für die Naturwissenschaften an der Georgia Augusta

(pug) Bundeskanzler Gerhard Schröder erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Göttingen. Die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultäten der Georgia Augusta würdigen mit dieser Auszeichnung den außerordentlichen Einsatz des früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten für die Förderung der Naturwissenschaften an der Georg-August-Universität. Darüber hinaus habe Gerhard Schröder als Bundeskanzler wichtige Anstöße für eine Debatte über die Biowissenschaften in Deutschland gegeben und damit zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Biotechnologie und Lebenswissenschaften beigetragen, erklärt Universitäts-Präsident Prof. Dr. Kurt von Figura. Die Verleihung der Ehrenurkunde soll im Sommer dieses Jahres mit der Einweihung des Göttinger Zentrums für Molekulare Biowissenschaften (GZMB) erfolgen.

"In seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident hat Gerhard Schröder vielfältige Aktivitäten für die Naturwissenschaften in Göttingen angestoßen und vorangetrieben. Herausragende Beispiele dafür sind das neue Gebäude des GZMB und der Neubau der Fakultät für Physik", so Prof. von Figura. Wie der Sprecher der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultäten und Dekan der Biologischen Fakultät, Prof. Dr. Gerhard Braus, erklärt, konnten damit über mehrere Standorte verteilte Forschungsgruppen in einem hervorragenden Umfeld zusammengeführt, neue Forschungskonzepte verwirklicht, außeruniversitäre Kooperationen initiiert und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verstärkt werden. Mit der Ehrenpromotion sollen zugleich Gerhard Schröders Impulse für die biopolitische Debatte in Deutschland gewürdigt werden. "Nicht zuletzt mit der Einrichtung einer Ethikkommission hat der Bundeskanzler die Ethikdiskussion wesentlich gefördert und so einen nachhaltigen Beitrag zur Akzeptanz der Biowissenschaften in Forschung und Gesellschaft geleistet", sagt Universitäts-Präsident Prof. von Figura.

Gerhard Schröder studierte von 1966 bis 1971 Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen. Sein Zweites Juristisches Staatsexamen legte er 1976 ab. Von 1990 bis 1998 war er Ministerpräsident des Landes Niedersachsen. Die Würde eines Doktors ehrenhalber ist ihm bereits von den Universitäten St. Petersburg (Russland) und Tongji (Shanghai) verliehen worden.


Kontaktadresse:
Prof. Dr. Gerhard Braus
Georg-August-Universität Göttingen
Dekan Biologische Fakultät
Untere Karspüle 1a, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-5435, -3770, Fax (0551) 39-2795
e-mail: dekanbio@gwdg.de
Internet: http://www.biologie.uni-goettingen.de

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