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Rostock wird Bologna-Kompetenzzentrum

19.01.2005 - (idw) Universität Rostock

Rostock wird Bologna-Kompetenzzentrum
Hochschulrektorenkonferenz fördert die Universität Rostock

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) fördert 20 Hochschulen bei der Umsetzung der Bologna-Reformen. Eine dieser Hochschulen ist die Universität Rostock.
Für zwei Jahre wird ein Projektmitarbeiter oder eine -mitarbeiterin die Modularisierung, Leistungspunktvergabe sowie die Strukturierung von Bachelor- und Master- und PhD-Programmen vor Ort unterstützen. Interessierte Fachvertreter werden nicht nur beraten, sondern können sich fortbilden und Dienstleistung einfordern. Angesiedelt ist diese Stelle im Zentrum für Qualitätssicherung in Studium und Weiterbildung (ZQS), beim Prorektor für Studium, Lehre und Evaluation Prof. Detlef Czybulka (Juristische Fakultät).
Aus diesem Bereich kam auch der Antrag an die HRK, denn die Einführung von international konkurrenzfähigen Bachelor- und Masterprogrammen ist für alle Beteiligten nicht einfach: umdenken, Bildung auf wissenschaftlichem Niveau vermitteln, von Liebgewordenem Abschied nehmen, Neues schaffen in einer schwierigen Ressourcenlage, unsicher sein über Berufsfelder und europäischen Arbeitsmarkt und dennoch die Curricula berufsorientierend und so zu gestalten, dass die Studierenden neben ihrem Fachwissen auch über Schlüsselkompetenzen verfügen.
Dies alles gehört ebenso dazu wie die Stärkung des europäischen Gedanken in Aus- und Weiterbildung und die Unausweichlichkeit der Durchsetzung neuer Studienstrukturen, wobei die Universität Rostock ein ehrgeiziges Zeitziel hat, nämlich den Beginn des Wintersemesters 2007/2008.

An der Ausschreibung zur Teilnahme am "Kompetenzzentrum Bologna" hatten sich 57 Fachhochschulen, 52 Universitäten, 10 Kunst- und Musikhochschulen sowie acht private Hochschulen beworben.
Zentrale Kriterien bei der Auswahl waren die Erkennbarkeit einer klaren Strategie der Hochschule bei der Umsetzung der Bologna-Reform, die eindeutige Formulierung der Aufgaben der Bologna-Experten sowie eine überzeugende Einbindung der jeweiligen Person in die Strukturen der Hochschule.
Das überwältigende Interesse an dieser Ausschreibung der HRK zeigt, wie notwendig Ressourcen bei der Meisterung der neuen Studienstrukturen sind; dass die Universität Rostock Mittel für zwei Jahre gewinnen konnte und damit die inhaltliche Arbeit zusätzlich gestärkt werden kann, ist sehr erfreulich.

Und eine letzte Information zu diesem Thema:
Am 1. April 2005 soll die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter an der Universität Rostock beginnen. Natürlich ruht die Arbeit bis dahin nicht. Die Umstellung auf die neuen Studienstrukturen braucht Fachkompetenz, Kontinuität und Beharrlichkeit. Diese sind in vielen Fächern vorhanden; Beratung und Unterstützung können auch vor dem 1.4.2005 erbeten werden.

Die ausgewählten Hochschulen: Fachhochschule Aachen RWTH Aachen, Freie Universität Berlin, Universität der Künste Berlin, Universität Bremen, Fachhochschule Frankfurt (Main), Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Universität Freiburg, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Technische Universität Ilmenau, Fachhochschule Jena, Hochschule für Musik Karlsruhe, Sporthochschule Köln, Universität Konstanz, Universität Leipzig, Universität Lüneburg, Universität Regensburg, Universität Rostock, Fachhochschule Trier (HTWG) und Bauhaus Universität Weimar.

Prorektor
Prof. Dr. Detlef Czybulka
T: 0381 498 1001

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