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Balanced Scorecard als Instrument der Hochschulentwicklung

19.01.2005 - (idw) Fachhochschule Osnabrück

Eignet sich die Managementmethode des Balanced Scorecard als Instrument, um Hochschulen weiter zu entwickeln? So lautet die Frage, die am 8. März ab 10 Uhr in der Aula der Fachhochschule Osnabrück diskutiert werden soll. Es handelt sich um das 2. Osnabrücker Kolloquium zum Hochschul- und Wissenschaftsmanagement, das von der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften im Rahmen ihres MBA-Weiterbildungsstudiengangs Hochschul- und Wissenschaftsmanagement ausgerichtet wird.

Im Zuge der Modernisierung des Hochschulsektors sind die Hochschulen darauf verwiesen, Managementinstrumente zu nutzen, die in der Privatwirtschaft entwickelt wurden. Eines dieser Instrumente ist die Balanced Scorecard (BSC), die in mehrfacher Hinsicht für die Gestaltung von Hochschulprozessen von Bedeutung ist. So berücksichtigt BSC nicht nur die finanzielle Erfolgsperspektive einer Organisation, sondern versucht auch, ausgewogen auf Prozesse, Potenziale und Marktbedingungen einzugehen. Sie ist als Klammer für das strategische und operative Management geeignet und kann als Instrument des Change Managements für Veränderungsprozesse große Relevanz erlangen.

An einigen Hochschulen wurde BSC bereits angewandt, so dass erste Erfahrungen vorliegen, die auf der Tagung vorgestellt und diskutiert werden sollen. Ziel ist, die Erfolgsfaktoren für den Einsatz von BSC an Hochschulen zu benennen sowie die Möglichkeiten und Schwierigkeiten einer praktischen, wissenschaftsadäquaten Umsetzung zu beleuchten.

Die Tagung gliedert sich in vier Teile: Im ersten Block werden die Potenziale von BSC vorgestellt und deren Anwendungskontexte außerhalb der Hochschule beleuchtet. Im zweiten Block geht es um konkrete Erfahrungen von Hochschulen beim Einsatz von BSC. Teil drei der Tagung diskutiert die Einführung von BSC als Aufgabe des Change Managements, der vierte Block dient der Diskussion.

Referenten sind Prof. Dirk Kleine, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Fachhochschule Osnabrück, Prof. Hans R. Friedrich, Lehrender im Studiengang Hochschul- und Wissenschaftsmanagement sowie Mitglied des Stiftungsrates der Fachhochschule Osnabrück, Prof. Frank Ziegele, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Fachhochschule Osnabrück, Götz Scholz, Kanzler der Universität Mainz, Thomas Land, TU Chemnitz, Prof. Winfried Lieber, Rektor der Fachhochschule Offenburg, Andrea Güttner, Universität Gießen, Prof. Uwe Schneidewind, Präsident der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Prof. Burkhard Bensmann, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Fachhochschule Osnabrück.

Das 2. Osnabrücker Kolloquium ist integraler Teil des berufsbegleitenden MBA-Weiterbildungsstudiengangs Hochschul- und Wissenschaftsmanagement der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der für Managementaufgaben im Wissenschaftssektor qualifiziert. Das Studium dauert vier Semester, derzeilt läuft die Bewerbungsfrist für die dritte Studiengruppe, die im Sommersemester ihr Studium beginnen wird. Bewerbungsschluss ist der 15. Februar 2005, Start des Studiums ist die erste Märzwoche.

Anmeldung und nähere Infos: FH Osnabrück, Tel.: 0541/969-3177, Email: m.schwegmann@fh-osnabrueck.de, Internet: http://www.wiso.fh-osnabrueck.de/hwm.html.

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