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Radio-Ausbildung an der Bauhaus-Universität Weimar

28.01.2005 - (idw) Bauhaus-Universität Weimar

Viele Wege führen zum Radio, doch keiner so direkt: Die Bauhaus-Universität bietet in Weimar eine Radioausbildung an, die vom ersten Semester an in den Beruf führt. Feste wöchentliche Sendezeiten und Sendetage in jedem Semester, in denen 24 Stunden live aus dem Studio an der Fakultät Medien berichtet wird machen die praxisbezogene Ausbildung besonders spannend. Gesendet wird das nächste Mal live on air und on stream vom 29.1. bis 31.1.2005. Über UKW 106,6 regional zu empfangen, aber weltweit im Internet http://radiostudio.org zu hören.

Das Studium umfasst alle redaktionellen Arbeitsfelder vom journalistisch kompetenten Autor und Moderator über die Musikredaktion bis hin zum Producer. Besonders intensiv ist die Ausbildung in den heute üblichen digitalen Produktionsweisen einschließlich Internetradio. Für die nötige Live-Erfahrung sorgt eine eigene UKW-Lizenz (Bauhaus FM). Grundlage des Studiums ist ein auf die Bedürfnisse der Studierenden zugeschnittener, individueller Studienplan, der in Zusammenarbeit mit Mentoren und ausgewiesenen Praktikern zusammengestellt wird. Der Studienplan kann um weitere Module, zum Beispiel für Fernsehen, Medien-Ereignisse oder Multimediales Erzählen ergänzt werden und berücksichtigt damit wandelnde und innovative Berufsfelder.

Einziger Haken: Der BFA (Bachelor of Fine Arts) Studiengang ist zulassungsbeschränkt. Nur wer seine kreativen Fähigkeiten in einer künstlerisch-gestalterischen Eignungsprüfung unter Beweis stellt, kann das Studium beginnen. Allerdings werden als Eignungskriterium auch Radiobeiträge oder Klanginstallationen akzeptiert und die strenge Auswahl gewährleistet überschaubare und intensive Projektgruppen.


Spitzt die Ohren, reinigt die Tape-Decks!

Sendetage vom 29.1.2005, 23 Uhr bis 31.1.2005, 23 Uhr
Äther 106,6 MHz, Kabel 107,9 MHz
Stream und Chat http://radiostudio.org

Denn Studio B11 geht wieder auf Sendung. Unter dem Motto "U me Art" präsentieren Studierende des Experimentellen Radios an 2 Tagen ihre Arbeiten. Im "Very Important Project", dem Semesterprojekt des Experimentellen Radios, von Lloyd Dunn und Harv Stanic beschäftigten sich die Teilnehmer mit neuen Formen der Radiokunst und produzierten eigene Hörstücke, die während der Sendetage über den Äther gehen. Ebenfalls an den Sendetagen beteiligt sind Studierende des Fachmoduls "Beruf Radio". Mit dem Magazin - Sonntag und Montag jeweils 19.00 bis 20.00 Uhr - holen sie das Neuste von der Straße ins Wohnzimmer. Auch das Thema Studiengebühren wird nicht zu kurz kommen.

Das Studio für elektro-akustische Musik (SEAM) unter der Leitung von Professor Robin Minard stöpselt sich auch wieder ein und stellt seine neuesten Kompositionen vor. Das Seminar "Ferne Stimmen" lädt am Sonntag ab 21.00 Uhr ins Atelier des Experimentellen Radios ein. Im Raum 12 der Bauhausstraße 11 wird es eine Live-Sendung in Form einer Diskussionsrunde über den Schriftsteller Arno Schmidt geben, zu dessen Frühwerken unter anderem auch Radioessays zählten.

Beendet werden die Sendetage am Montag vom Universitätsradio Bauhaus FM. Das kleine f und das große F übernehmen von 20.00 bis 21.00 Uhr das Mikrofon. Gäste sind wahrscheinlich. Gefolgt von UmmaGamma und musikalisch abgerundet von Howard Atkinson und James McDonald.
Weitere Informationen: http://bauhaus.fm http://radiostudio.org
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