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Stuttgarter Architekturfakultät stellt im Deutschen Architektur Museum in Frankfurt aus

28.01.2005 - (idw) Universität Stuttgart

K1 Transfer - Die neue Generation der Stuttgarter Architekturschule

Die Stuttgarter Architekturfakultät ist in einem betongrauen, eleganten Hochhaus in der Stuttgarter Innenstadt untergebracht, das kurz "K 1" genannt wird. Dieses Gebäude war und ist für Generationen von Studierenden aus aller Welt für einige Jahre Lebensmittelpunkt. Hier setzen sie sich auseinander mit einer weit bis ins 19. Jahrhundert zurückreichenden Tradition, wie sie vielleicht keine zweite deutsche Architekturhochschule vorweisen kann. Zu den typischen Merkmalen gehört der enge Zusammenhang von Konstruktion und Gestaltung und die ständige Suche nach Innovationen im Bauprozess. Hier wird ein stattliches Erbe nicht nur verwaltet, sondern weiterentwickelt. Unter dem Titel "K1 Transfer" zeigt die Stuttgarter Fakultät nun vom 19. Februar bis zum 27. März im Deutschen Architektur Museum (DAM) in Frankfurt Perspektiven der Architektur und Stadtplanung aus dem Blickwinkel der heutigen Generation Lehrender und Studierender. Der Titel der Ausstellung ist Programm: "K1 Transfer" steht für den Austausch zwischen Historie und Zukunft, zwischen Professoren und Studierenden, zwischen dem Denkraum Universität und der Praxis, steht für Bezüge zwischen dem Visionären und dem Möglichen. Erstmalig gibt die Stuttgarter Fakultät in diesem Rahmen Einblick in ihre Arbeit.

Wie reagiert eine Architekturfakultät auf die Herausforderungen, die an Architekten und Stadtplaner heute gestellt werden? Dieser und anderen Fragen widmet sich die Ausstellung in den vier Schwerpunkten Gesellschaft und Theorie, Urbanität und Landschaft, Gestalt und Raum sowie Materie und Konstruktion. Das Zentrum des Museums gehört den Studierenden: In Ton- und Bilddokumenten äußern sie sich zu Projektarbeiten und Studienerfahrungen. Eine kleine Gruppe von Studierenden wird zwei Wochen vor Ort Stegreif-Projekte zu Themen der Ausstellung bearbeiten.

Die Ausstellungsarchitektur interpretiert kritisch das strenge Raster, das der bekannte Architekt Oswald Mathias Ungers im DAM zum Maß aller Dinge gemacht hat: Aus Aluminiumrohren und bedruckten Stoffbahnen konstruierte Ausstellungsflächen durchziehen die Räume, durchstoßen dabei scheinbar die Wände und stehen damit im Kontrast zur allgegenwärtigen Ordnung.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit 280 Seiten, der für 15 ¤ in der Fakultätsbibliothek und in ausgewählten Buchhandlungen erhältlich ist (Fakultätsbibliothek Architektur und Stadtplanung, Keplerstr. 11, 70174 Stuttgart; Ansprechpartner Clemens Geiler Tel. 0711/121-3345, e-mail: sekretariat@fab.uni-stuttgart.de).

Deutsches Architektur Museum, Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt
Pressekonferenz: 18.02., 17.00 Uhr
Eröffnung: 18.02., 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Di, Do, Fr, Sa, So: 11.00 - 18.00 Uhr; Mi: 11.00 - 20.00 Uhr; Mo geschlossen
Weitere Informationen: http://www.architektur.uni-stuttgart.de http://www.dam-online.de
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