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In "geschütztem Raum" über Burn-out und Mobilität diskutieren

11.02.2005 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Nachwuchsworkshop für ABO-Psychologen findet vom 25.-27. Februar an der Universität Jena statt Jena (11.02.05) "Nachwuchsförderung muss mehr sein als ein Lippenbekenntnis", sagt Prof. Dr. Rüdiger M. Trimpop von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Professor für Arbeits-, Betriebs- und Organisations- (ABO) Psychologie hat den Worten Taten folgen lassen und in seinem Fachgebiet einen besonderen Workshop für Doktoranden und Habilitanden initiiert. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wird der Nachwuchsworkshop 2005 vom 25.-27. Februar erneut an der Jenaer Universität ausgerichtet. Veranstalter ist die Fachgruppe ABO-Psychologie, deren Sprecher Trimpop seit letztem Herbst ist, der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs).

Statt großer Vorträge vor einem breiten Fachpublikum präsentieren die Nachwuchswissenschaftler ihre Konzepte und ersten Ergebnisse in Kleingruppen, die von einem erfahrenen Wissenschaftler geleitet werden. "Es wird in geschütztem Raum diskutiert", zeigt Trimpop den Vorteil auf, "und dabei werden auch Probleme aufgezeigt, die sonst selten öffentlich zur Sprache kommen". Aus dieser geschützten Diskussion nehmen die Referenten Hilfen und Unterstützungen mit, "die den Fortschritt an der eigenen Arbeit beschleunigen", weiß Mit-Organisatorin Sabine Rehmer aus eigener Erfahrung.

Außerdem schafft die Arbeit in Kleingruppen sowie ein lockeres Rahmenprogramm bei der Jenaer Tagung "familiäre Bedingungen" und "überwindet dadurch Spracharmut", so Trimpop. Als Konsequenz werden die Kenntnisse über verwandte Themen erhöht - ein Netzwerk wird aufgebaut.

Ein dritter Schwerpunkt des Workshops, zu dem 40 Teilnehmer von rund der Hälfte aller 40 deutschen ABO-Lehrstühle erwartet werden, sind übergreifende Fachvorträge. So geht es in Jena u. a. um die Gestaltung von Fragebögen, dem Handwerkszeug der Psychologen. Der Vortragstitel "Aus lang mach kurz" gibt die Richtung vor: Praxisnahe Hilfen sollen den Wissenschaftlern die Arbeit erleichtern.

Inhaltlich ist das Themenspektrum weit: Von Personalauswahl und Organisationsentwicklung über Burn-out-Syndrom und Interkulturelle Führung bis zur Risikowahrnehmung und dem Wege-Unfall-Geschehen reicht die Palette aktueller Themen. "Doktoranden sind nah am Puls der Zeit", unterstreicht Trimpop, aus dessen Team u. a. Arbeiten zu Risiko-Entscheidungsprozessen, Mobilitätsmanagement sowie der Vereinbarkeit von Arbeit und Familie präsentiert werden.

Kontakt:
Prof. Dr. Rüdiger M. Trimpop
Institut für Psychologie der Universität Jena
Humboldtstr. 27, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 945130
E-Mail: s5trru@uni-jena.de
Weitere Informationen: http://www2.uni-jena.de/svw/instpsy/abopsy/workshop/index.html
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