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Schüler-Ingenieur-Akademie an der Hochschule für Technik

11.02.2005 - (idw) Fachhochschule Stuttgart, Hochschule für Technik

In Zusammenarbeit mit dem Bildungsverband Berufliche Qualifikation (BBQ) des Verbands Südwestmetall bietet die HfT Stuttgart eine Schüler-Ingenieur-Akademie zum Thema Facility Management an. 15 Schülerinnen und Schüler des Leonberger Kepler-Gymnasiums absolvieren bis zum Sommer einen Teil ihres Unterrichts an der Hochschule und lernen dort den Umgang mit Geoinformationssystemen und Datenbanken. Was macht man eigentlich als Ingenieur oder Ingenieurin auf dem Gebiet der Geoinformatik? Diese Frage können die 15 Schülerinnen und Schüler aus dem Kepler-Gymnasium in Leonberg demnächst ganz genau beantworten. Denn sie bearbeiten an der Hochschule für Technik ein Projekt, das ihnen einen genauen Einblick vermittelt. Sie wollen für ihr Leonberger Schulgebäude ein raumdatenbasiertes Facility-Management entwickeln, also ein Verfahren wie es auch - in komplexerer Form - in großen Konferenzgebäuden oder Veranstaltungszentren eingesetzt wird, um beispielsweise eine optimale Raumbelegung und technische Gebäudeverwaltung zu gewährleisten. In diesem Fall geht es um physikalische Daten wie Schallpegel, Luftfeuchtigkeit oder Lichtintensität und um verwaltungstechnische Informationen wie Raumbelegung und technische Ausstattung.

Zunächst galt es, das Gebäude mit CAD zu erfassen und darzustellen. Nun kommen die Messinstrumente zum Einsatz, dann werden alle erhobenen Daten aufbereitet und sauber miteinander verknüpft. Das bedeutet: Datenbanken erstellen und mit dem GIS-Programm GeoMedia arbeiten lernen. Gar nicht so einfach.

SIA - Schüler-Ingenieur-Akademie heißt der Kurs, der über ein ganzes Schuljahr läuft und in Zusammenarbeit mit der Hochschule stattfindet. Den Kurs absolvieren die Schüler aber nicht nur an der Hochschule, sondern auch in den Firmen Siemens, Bosch oder Behr. Die SIA ist eine kooperative Einrichtung von Gymnasium, Fachhochschule, Firmen und dem Verband Südwestmetall. Sie hat das Ziel, naturwissenschaftlich begabte Schüler für Ingenieurberufe zu interessieren.

Zum Kursprogramm gehören neben technischem Wissen und Betriebserkundung auch Präsentationstechnik, Projektmanagement und Teamtraining. Dabei steht aber immer die Praxis im Vordergrund - eine einmalige Gelegenheit für die jungen Leute, sich beruflich zu ortientieren. Sie sind mit viel Spaß bei der Sache und können sich ihr Engagement am Schluss des Schuljahres als "besondere Lernleistung" mit naturwissenschaftlich-technischem Schwerpunkt im Zeugnis anrechnen lassen.

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