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Warum Forschung für kranke Kinder wichtig ist

14.02.2005 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

MHH stellt Projekte beim Tag der Gesundheitsforschung am 20. Februar vor Die Öffentlichkeit stärker als bisher über Forschungsprojekte in der Medizin zu informieren - das ist das Ziel des Tages der Gesundheitsforschung, der auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erstmals bundesweit am Sonntag, 20. Februar 2005, stattfindet. Schwerpunkt ist diesmal die Forschung für gesunde Kinder. In Hannover ist die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) der zentrale Austragungsort. Elternvereine berichten über ihre Arbeit, Ärztinnen und Ärzte der MHH-Kinderklinik präsentieren in der Ladenpassage der Hochschule (Gebäude K6) zwölf Projekte zu folgenden Themen:

Lungenfunktionstest - wer macht mit?
Die Mukoviszidose wird erwachsen
Wie entwickelt sich unser Herz? Bewegte und bewegende Bilder aus der frühen vorgeburtlichen Entwicklung
Krank und klein - das soll nicht sein
Endlich erwachsen: ein Projekt für nierenkranke Jugendliche
Klinische Studien zur Behandlung von Krebserkrankungen im Kindesalter: Experimente mit Kindern oder wichtige Schritte im Kampf gegen den Tumor?
Der Leukämiezelle auf der Spur: neue Ansätze in Forschung und Behandlung
Genetische Disposition: Sind die Gene an allem schuld?
Die Kinderchirurgie ist mehr als Chirurgie am Kind
Selbstverständlich gebe ich meinem Kind meine Niere. Aber wie lange hält sie denn?
Sicherheit von Arzneimitteln
Ich bin taub und kann dich hören!

Vier Vorträge berichten im Konferenzraum der MHH-Ladenpassage über aktuelle Forschung zu

Pharmasicherheit (12 Uhr)
Wachstum (13 Uhr)
Asthma (14 Uhr)
und angeborene Herzfehler (15 Uhr)


"Die weltweiten Fortschritte in der Therapie von Kinderkrankheiten sind nicht nur durch bessere Ernährung und Hygiene zu erklären, sondern beruhen zu einem hohen Anteil auf den Erkenntnissen medizinischer Forschung und deren Umsetzung in die praktische Behandlung", sagt Professor Dr. Jochen Ehrich, Geschäftsführender Direktor der MHH-Kinderklinik.

Ein großes Problem dabei: Ergebnisse aus der Erwachsenenforschung lassen sich nur in begrenztem Maß auf Kinder übertragen. "Ein Kind ist biologisch und psychosozial mehr als ein kleiner Erwachsener", sagt Professor Dr. Burkhard Tümmler aus der MHH-Kinderklinik. Die Forschung an kleinen Patienten stelle eine besondere menschliche und ethische Herausforderung dar: Die Kindern können nicht selbst entscheiden, ob sie an einem Forschungsprojekt teilnehmen möchten - die Eltern müssen zustimmen. "Dieses Dilemma können wir nur durch eine offene und vertrauensvolle Kooperation zwischen Eltern, Kindern und Forschern bewältigen", sagt Professor Tümmler. Mit dem Tag der Gesundheitsforschung wollen die Ärztinnen und Ärzte der MHH mehr Transparenz und Vertrauen erreichen.

In Kurzform:

Was? Tag der Gesundheitsforschung in der MHH
Zwölf Projekt-Präsentationen, Stände von Elternvereinen und vier Vorträge

Wann? Sonntag, 20. Februar 2005, 11 bis 16 Uhr

Wo? In der Ladenpassage im Zentralklinikum (Gebäude K6) der MHH, Carl-Neuberg-Straße 1 in Hannover. Zu erreichen vom oberen Parkdeck und von der Straßenbahn über den Haupteingang.


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Medizinischen Hochschule Hannover
Dr. Arnd Schweitzer, Telefon: (0511) 532-6771, Fax: (0511) 532-3852,
E-Mail: Pressestelle@mh-hannover.de
Weitere Informationen: http://www.tag-der-gesundheitsforschung.de Das ausführliche Programm zum Tag der Gesundheitsforschung in ganz Deutschland http://www.mh-hannover.de Das ausführliche Programm der MHH
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