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Wie Kunststoffe leuchten - Symposium Material Innovativ, 10. März 2005, Messezentrum Nürnberg

17.02.2005 - (idw) Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH

Material Engineering im molekularen Maßstab - ein Quantensprung in der Werkstoffforschung
Neue konjugierte Polymere - organischer Halbleiter mit hoher Leuchtkraft für den Einsatz in der Optoelektronik
Eröffnungsrede von Wirtschaftsminister Dr. Otto Wiesheu Neue Materialien sind Basis für richtungsweisende Innovationen vom Automobil bis zur Luft- und Raumfahrt, vom Maschinenbau über Medizintechnik bis zur Elektronik. Die nächste Generation neuartiger Materialien ist über molekulares Engineering bereits in der Forschung. Ein viel versprechendes Beispiel sind konjugierte Polymere. Diese sind eine Bahn brechende Weiterentwicklung der heute bereits in OLEDs (Organic Light Emitting Diodes) verwendeten leuchtenden Kunststoffe.
Neue konjugierte Polymere werden strukturiert durch exakte Aneinanderreihung von einzelnen lichtemitierenden Untereinheiten, den sogenannten Chromopheren. Diese wechselwirken miteinander wie Lichtquellen auf einer Lichterkette. Durch die exakte Struktur und die Größe besitzen diese organischen Moleküle Eigenschaften eines Halbleiters.
Gegenüber herkömmlichen Halbleitern wie Silizium und Galliumarsenid bieten konjugierte Polymere den Vorteil der einfachen Herstellung und der Möglichkeit der Verarbeitung zu großen und auch biegsamen Bauelementen. Die ist Basis für Innovationen der Optoelektronik für Ambient Intelligence, wie z.B. leuchtende Elemente im Innenraum eines Fahrzeuges oder aufrollbare Bildschirme.

Korrelation zwischen Struktur und Eigenschaften

Der Kreativität der Chemiker bei der Herstellung neuartiger Materialien über molekulares Engineering sind praktisch keine Grenze gesetzt. Voraussetzung ist das Entdecken und Verstehen der Korrelation von Materialstruktur und resultierenden physikalischen Eigenschaften - dieser Blick in die Materie der Zukunft ist ebenfalls eines der zentralen Themen auf dem Symposium Material Innovativ am 10. März 2005 im Nürnberger Messezentrum.
Dr. John Lupton vom Lehrstuhl für Photonik und Optoelektronik am Department für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München wird zeigen, wie die Materialforscher anhand des Verhaltens eines einzelnen Moleküls Rückschlüsse auf die Ensembleeigenschaften wie in einer Photodiode, Solarzelle oder Leuchtdiode gewinnen können. Dazu bedarf es neuer Analysemethoden.

Bayerns Staatsminister Dr. Otto Wiesheu hält Eröffnungsrede

Neuartige Materialien, die dazugehörigen Herstellungsverfahren sowie resultierende Innovations- und Anwendungspotenziale präsentiert das Symposium Material Innovativ am 10. März 2005 im Congress Centrum der Messe Nürnberg. Dieses wird federführend konzipiert von der Bayern Innovativ GmbH in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH und mit umfassender Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.
Staatsminister Dr. Otto Wiesheu wird in seiner Eröffnungsrede zum Thema 'Technologiepolitik für Innovation und Wachstum' sprechen. Anschließend stellen rund 30 Experten aus Industrie und Forschung richtungsweisende Entwicklungsansätze vor sowie beeindruckende Innovationen aus einem breiten Spektrum an Werkstoffgruppen wie Leichtmetalle, Keramik, Glas, Faserverbundwerkstoffe, Kunststoffmembranen oder Textil.


Hinweis:
Pressegespräch Material Innovativ, 10.03.2005, 12.30 Uhr,
Messezentrum Nürnberg.

Kontakt:
Dr. Kord Pannkoke, Projektleiter, Tel. 0911-20671-159, pannkoke@bayern-innovativ.de,
Nicola Socha, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0911- 20671-151, socha@bayern-innovativ.de,
Weitere Informationen: http://www.bayern-innovativ.de/material2005 - Programm
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