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Urologinnen setzen neue Schwerpunkte

21.02.2005 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.

Etwa 150 Expertinnen aus ganz Deutschland treffen sich auf ihrem
3. Workshop zum wissenschaftlichen Gedankenaustausch in Potsdam Sexualität, Stuhlinkontinenz und Hormontherapie nach einer Prostatektomie - drei von insgesamt 24 Referaten, die im Mittelpunkt des 3. Workshops der Urologinnen stehen. Rund 150 Medizinerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet treffen sich vom 11. bis 12. März in Potsdam zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Ziel der Tagung ist, unterschiedliche Themen anzureißen und zu diskutieren. Dabei werden sowohl urologisch-fachliche Komplexe, zum Beispiel aus der Uro-Onkologie und der Uro-Gynäkologie, als auch angrenzende Themenfelder, etwa aus der Psychotherapie und aus dem Qualitätsmanagement, besprochen. Abgerundet wird das Programm durch gesundheitspolitische und frauenspezifische Problemstellungen.
Mit der Genderforschung steht erstmals ein Thema auf der Tagesordnung, das in dieser Form noch nicht auf einem Urologen-Kongress behandelt wurde. In diesem Zusammenhang stellt die Fakultätsfrauenbeauftragte der Medizinischen Fakultät Profofessor Dr. Ulrike Zwergel von der Universität des Saarlandes und Mitorganisatorin des Symposiums, die aktuellen Ergebnisse ihrer Studie "Frau und Karriere" vor.
Die Deutschen Urologinnen treffen sich bereits zum dritten Mal, um gemeinsam aktuelle Entwicklungen auf ihrem Fachgebiet zu beleuchten. "Auf diesem Meeting arbeiten wir themenspezifisch, beschäftigen uns aber gleichzeitig mit Randgebieten", sagt Dr. Margit Fisch, Leiterin des Urologischen Zentrums Hamburg und Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU). "Wichtig für viele junge Urologinnen ist auch die Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu anderen, insbesondere auch etablierten Medizinerinnen, was bei großen urologischen Veranstaltungen häufig zu kurz kommt. Das macht Mut und motiviert." Der Frauenanteil in der Urologie ist im Vergleich zu anderen medizinischen Fachrichtungen mit 8,5 Prozent nach wie vor sehr gering (Chirurgie 13,3 %, HNO 28 %, Orthopädie 11,9 %). Die Urologinnen sind damit im Ärztinnen-Ranking deutlich unterrepräsentiert. Gerade deshalb ist für die Urologinnen der jährliche Workshop ein wichtiges Ereignis.

Organisatorinnen des Treffens:
P.D. Dr. Margit Fisch (Hamburg)
Professor Dr. Daniela Schultz-Lampel (Villingen-Schwenningen)
Professor Dr. Ulrike Zwergel (Homburg/Saar)

Weitere Informationen:
Bettina-Cathrin Wahlers
Tel.: 040 / 79 14 05 60
Mobil: 0170 / 482 72 87
Fax: 040 / 79 14 00 27
info@wahlers-pr.de

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