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Perspektiven in Adlershof

22.02.2005 - (idw) Forschungsverbund Berlin e.V.

Das Ausbildungsnetzwerk MANO, das FBH und die Gemeinsame Verwaltung des Forschungsverbundes nehmen an der "Adlershofer Ausbildungsinitiative" teil

Auch in diesem Jahr beteiligen sich das Ausbildungsnetzwerk MANO (Mikrosystemtechnik - Ausbildung in Nord-Ostdeutschland, www.m-a-n-o.net) und das Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) wieder aktiv an der Adlershofer Ausbildungsinitiative (http://www.pro-bildung.org/). Die Auszubildenden aus der Gemeinsamen Verwaltung des Forschungsverbundes Berlin stellen ihre Tätigkeit ebenfalls vor.

Im Rahmen des Informationstages der Adlershofer Ausbildungsinitiative präsentiert die Forschungseinrichtung gemeinsam mit dem Ausbildungsnetzwerk MANO insbesondere das Berufsbild des Mikrotechnologen. Ausbildungssuchende, Unternehmen und andere interessierte Besucher erhalten am Mittwoch, 23. Februar, von 13 bis 17 Uhr im Bunsensaal auf dem Adlershofer Wista-Gelände Informationen über vielseitige Ausbildungsmöglichkeiten im Berliner Bezirk Treptow-Köpenik. Das Netzwerk MANO präsentiert Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung im Bereich der Mikrosystemtechnik (MST) und angrenzender Hochtechnologiefelder. Für Unternehmen stehen kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, um Hilfestellungen bei der Realisierung von Ausbildungsplätzen zu leisten. Zudem stellen Auszubildende aus dem FBH den Beruf des Mikrotechnologen vor.

Ausgezeichnete Ausbildung - Mikrotechnologen am FBH

Das FBH bildet jährlich drei Lehrlinge zu Mikrotechnologen mit Schwerpunkt Halbleitertechnik aus. Das Berufsbild Mikrotechnologe ist erst 1998 entstanden. Prof. Dr. Günther Tränkle, Direktor des FBH, freut es besonders, dass die Initiative der TU Berlin und von Berliner Forschungseinrichtungen ein neues Berufsbild geschaffen hat. ?Damit schließen wir erfolgreich die Lücke zwischen Ingenieuren und angelernten Kräften," erläutert er die Bedeutung, ?Mikrotechnologen führen qualifizierte Arbeiten durch, mit denen sie unsere Wissenschaftler entlasten, damit diese sich spezielleren Aufgaben zuwenden können." Nicht nur der PC oder das Handy, auch ABS und Airbagsysteme kämen ohne winzige Bauteile aus Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik nicht mehr aus. Die dafür notwendigen Chips stellen Mikrotechnologen her. Zusätzlich zum Mikrotechnologen bildet die institutseigene Werkstatt des Ferdinand-Braun-Instituts auch jeweils einen Industriemechaniker aus. Die Ausbildungsleiterin Marlies Gielow ist von den Perspektiven des relativ neuen Berufes überzeugt. ?Mikrotechnologen arbeiten nicht nur in einem hoch spannenden Umfeld, auch die Chancen später übernommen zu werden, sind sehr gut", sagt sie.

Das Netzwerk MANO
Das für drei Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt MANO unterstützt die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung in der Mikrosystemtechnik. Das Netzwerk ist auf allen Ebenen aktiv: sowohl in der beruflichen Ausbildung, der Fort- und Weiterbildung als auch im Studium. Hierfür haben sich Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Industriepartner aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in einem Netzwerk zusammengeschlossen.
Nähere Informationen unter http://www.m-a-n-o.net

Über das FBH
Das Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik ist eines der weltweit führenden Institute für anwendungsorientierte und industrienahe Forschung in der Mikrowellentechnik und Optoelektronik. Auf der Basis von III/V-Verbindungshalbleitern realisiert es Hochfrequenz-Bauelemente und Schaltungen für Anwendungen in der Kommunikationstechnik und Sensorik sowie hochbrillante Diodenlaser für die Materialbearbeitung, Lasertechnologie, Medizintechnik und Präzisionsmesstechnik. Die enge Zusammenarbeit des FBH mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen garantiert die schnelle Umsetzung der Ergebnisse in praktische Anwendungen. Das Institut beschäftigt knapp 150 Mitarbeiter und hat einen Etat von über 13 Millionen Euro. Es gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V. (FVB) und ist, wie alle FVB-Institute, Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Nähere Informationen unter http://www.fbh-berlin.de

Hintergrund zum Forschungsverbund
Im Forschungsverbund Berlin e.V. (FVB) sind acht natur-, umwelt- und lebenswissenschaftlich orientierte Institute zusammengeschlossen, die wissenschaftlich eigenständig sind, aber im Rahmen einer einheitlichen Rechtspersönlichkeit gemeinsame Interessen wahrnehmen. Alle Institute des FVB gehören zur Leibniz-Gemeinschaft und werden von Bund und Ländern gemeinsam finanziert.

Termin
Informationstag der Adlershofer Ausbildungsinitiative, Pro Bildung Süd-Ost e.V.
Bunsensaal der Wista, Rudower Chaussee 17
23. Februar 2005, 13 - 17 Uhr

Weitere Informationen
MANO-Geschäftsstelle
Gustav-Kirchhoff-Straße 4
12489 Berlin
Tel: 030 / 6392 - 3396
Fax: 030 / 6392 - 3392
info@m-a-n-o.net
www.m-a-n-o.net


Autorin dieser Mitteilung: Susanne Fahim
susanne.fahim@fbh-berlin.de
Weitere Informationen: http://www.m-a-n-o.net - Homepage des Ausbildungsnetzwerkes MANO http://www.fbh-berlin.de - Homepage des Ferdinand-Braun-Instituts für Höchstfrequenztechnik http://www.pro-bildung.org - Homepage der Adlershofer Ausbildungsinitiative http://www.fv-berlin.de - Homepage des Forschungsverbundes Berlin
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