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Frankenberg: Medizinstrukturkommission arbeitet erfolgfreich

23.02.2005 - (idw) Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Die Medizinstrukturkommission arbeitet erfolgreich. Sie hat umfangreiche Daten gesichtet und aufbereitet, die eine solide Grundlage für künftige Empfehlungen bilden können." Dies erklärte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 23. Februar nach einer Sitzung der Kommission in Stuttgart.

Die Medizinstrukturkommission mit 13 externen Sachverständigen wurde auf Anregung der Vorstände der medizinischen Fakultäten und der Universitätsklinika Ende vergangenen Jahres eingesetzt. Ihr Ziel ist es, Empfehlungen für eine strategische Neuausrichtung der Hochschulmedizin in Baden-Württemberg zu erarbeiten. Vorsitzender ist der Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Wolfgang Fröhlich.

Der Auftrag der Kommission umfasst vor allem die folgenden Schwerpunkte:

o Überprüfung der Fächerstruktur im vorklinischen und klinischen Bereich an den einzelnen Standorten und im Standortvergleich,
o Vorschläge für eine Bündelung der Aufgabenwahrnehmung und für verstärkte Kooperationen mit anderen Einrichtungen,
o Empfehlungen für die Bildung von Kompetenz- und Exzellenzzentren in ausgewählten Fachgebieten.

In einer Sitzung im April 2005 sollen gemeinsam mit den Vorständen der Universitätsklinika und der Medizinischen Fakultäten erste Ergebnisse der analytischen Betrachtung und spezifische Problemfelder eingehend erörtert werden. Die inhaltliche Arbeit der Kommission wird im Dezember 2005 abgeschlossen sein.

"Der Wissenschaftsrat hat den hervorragenden Ruf der baden-württembergischen Hochschulmedizin nachdrücklich bestätigt. Diesen Standard wollen wir auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten halten und ausbauen. Die Medizinstrukturkommission wird hierbei einen wichtigen Beitrag leisten", betonte der Minister. Er verwies auf die Novellierung der Ärztlichen Approbationsordnung, das Diagnosis Related Groups-Entgeltsystem (DRG) und auf die Zuschusskürzungen durch die Länder, die die Hochschulmedizin insgesamt vor neue Herausforderungen stellten. Es gehe dem Ministerium nicht darum, in das operative Geschäft einzugreifen, so Frankenberg. "Die Medizinstrukturkommission soll für bestimmte, das Landesinteresse unmittelbar berührende Problemfelder Empfehlungen geben, damit die Hochschulmedizin des Landes auch in Zukunft erfolgreich arbeiten kann. Sie hat nicht die Funktion einer Einsparkommission, sondern soll vielmehr Empfehlungen dafür geben, dass die Hochschulmedizin in Baden-Württemberg, auf deren Leistungsvermögen wir sehr stolz sind, in einem zunehmend härter werdenden Wettbewerb gut gewappnet ist. Wir werden die Empfehlungen mit den Universitäten und Klinika ausführlich erörtern und danach über die Umsetzung entscheiden."

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