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Mit vereinten Kräften gegen Brustkrebs - Universitäts-Frauenklinik des Saarlandes erfolgreich zertifiziert

23.02.2005 - (idw) Universität des Saarlandes

Einladung zum Presse-Termin am 2. März 2005 um 14.15 Uhr, Universitäts-Frauenklinik, Homburg/ Saar: Brustzentrum Saar ins Disease-Management-Programm Rheinland-Pfalz aufgenommen - Erfolgreiche Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und den TÜV-Deutschland. Das Brustzentrum der Universitäts-Frauenklinik in Homburg/ Saar unter Leitung von Professor Dr. Dr. h.c. mult. Werner Schmidt ist die erste Einrichtung im Saarland, die in das Disease Management Programm für Rheinland-Pfalz aufgenommen worden ist.
Start des DMP-Programmes, das in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung des Saarlandes angeboten wird, ist der 1. März 2005.
Brustkrebs-Patientinnen, die sich im Rahmen dieses Programmes behandeln lassen, profitieren von einer optimierten medizinischen Versorgung auf hohem Niveau.
Bereits Anfang des Jahres haben die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und der TÜV-Deutschland das Brustzentrum Saar erfolgreich zertifiziert. Bei der Auswahl der Kliniken, die ein Qualitätssiegel erhalten, legen die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Senologie gemeinsam mit 19 Fachgesellschaften und Berufsverbänden hohe Maßstäbe zugrunde. Derzeit können nur ca. 60 Kliniken in ganz Deutschland ein solches Zertifikat für die Brustkrebsbehandlung vorweisen.

Wegen seiner großen Bedeutung für die Versorgung von Brustkrebs-Patientinnen im Saarland und dem angrenzenden Rheinland-Pfalz werden diese Ereignisse im Rahmen einer offiziellen Feierstunde mit der Deutschen Krebsgesellschaft am

2. März 2005 um 14.15 Uhr, Universitäts-Frauenklinik, Homburg/ Saar

mit Teilnehmern des Wissenschafts- und Gesundheitsministeriums, Kassenvertretern und Selbsthilfegruppen gewürdigt werden. Denn Erfolge in der Brustkrebstherapie lassen sich nach Meinung von Experten vor allem durch eine optimierte Früherkennung und die Bündelung aller Kompetenzen erzielen.

Vertreter der Medien sind herzlich zu diesem Termin eingeladen.
Über eine Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.

"Unser oberstes Anliegen ist es, die Versorgung von Brustkrebs-Patientinnen im Saarland und den angrenzenden Regionen weiter zu verbessern", betont Prof. Werner Schmidt. Allein im Saarland erkranken jährlich etwa 850 Frauen an Brustkrebs. "30 bis 40 Prozent unserer Brustkrebs-Patientinnen kommen aus Rheinland-Pfalz zu uns", so Prof. Schmidt. "Wir möchten gerne möglichst flächendeckend arbeiten, also verstärkt Kooperationen mit Niedergelassenen schließen, die ihrerseits auch kreative Vorschläge für die Verbesserung der Behandlungsabläufe einbringen können", erläutert Prof. Schmidt weiter.

Die so genannten Diesease-Management-Programme dienen dazu, schwerst- und chronisch kranken Patienten die bestmögliche medizinische Versorgung zukommen zu lassen. In ganz Deutschland sind über eine Million Teilnehmerinnen und Teilnehmer in solchen strukturierten Behandlungsprogrammen für Diabetes 2, Koronare Herzkrankheit und Brustkrebs eingeschrieben. Die Programme haben den Vorteil, dass sie den Patientinnen eine gesicherte wissenschaftlich fundierte und strukturierte Behandlung gewähren.

Dem 2001 unter Federführung der Uni-Frauenklinik gegründeten Brustzentrum Saar gehören im Rahmen des Netzwerkes weitere fünf saarländische Kliniken und eine Reihe niedergelassener Fachärzte an. Ihr Ziel ist es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Haus- und Fachärzten zu stärken. Neben Frauenärzten sind auch Radiologen, Strahlentherapeuten, Nuklearmediziner und Pathologen des Uniklinikums, das Saarländische Krebsregister und das Tumorzentrum Homburg/Saar am Netzwerk beteiligt. So können die Patientinnen von einer eng verzahnten Behandlungskette und qualitativ hohen Standards profitieren. Der koordinierende Arzt steuert die Versorgung in engem Kontakt zu anderen behandelnden Ärzten und Instituten auf der Basis eines individuell abgestimmten Therapieplans.


Sie haben Fragen? Bitte wenden Sie sich an Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Werner Schmidt, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin des Universitätsklinikums des Saarlandes:

Tel. (06841) 16-28100 oder -28101,
E-Mail: werner.schmidt@uniklinikum-saarland.de
Weitere Informationen: http://www.uniklinikum-saarland.de/de/einrichtungen/kliniken_institute/frauenklinik
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