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Kaufmännischer Direktor bekleidet neues Amt

25.02.2005 - (idw) Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

Kaufmännischer Direktor des Frankfurter Uniklinikums zum
neuen Vorstandsvorsitzenden des Vereins der Hessischen Universitätsklinika und Großkrankenhäuser gewählt Thomas Müller-Bellingrodt (43), Kaufmännischer Direktor am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, ist neuer Vorstandsvorsitzender des Vereins der Hessischen Universitätsklinika und Großkrankenhäuser. Die Mitglieder des Vereins wählten ihn am 21. Februar 2005 einstimmig für zwei Jahre ins Amt. Müller-Bellingrodt tritt damit die Nachfolge von Holger Strehlau-Schwoll, Geschäftsführer der HSK Dr. Horst Schmidt Klinik Wiesbaden, an. Sein Stellvertreter ist Wolfgang Schwarz, Kaufmännischer Geschäftsführer der Klinikum Kassel GmbH. Der Verein, zu dessen Mitgliedern neben den drei Hessischen Universitätsklinika in Frankfurt, Marburg und Gießen auch die Großkrankenhäuser Frankfurt Höchst, Frankfurt Nordwest, Offenbach, Hanau, Fulda, Kassel und Wiesbaden gehören, hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsame Interessen zu bündeln und auf landespolitischer Ebene zu vertreten.

Nach Ansicht Müller-Bellingrodts habe der Verein auf Landesebene eine vergleichbare Funktion wie die Frankfurter Klinikallianz auf regionaler. Trotz divergierender Positionen im Einzelnen, sei es notwendig, eine übergreifende Kooperation unter den großen Krankenhäusern und Universitätsklinika zu fördern. Denn nur so sei es möglich, gemeinsame, übergeordnete Interessen geltend zu machen und Einfluss auf politische Prozesse im Gesundheitswesen zu nehmen. Wie Müller-Bellingrodt betont, werde er sich in seiner Funktion als neuer Vorstandsvorsitzender unter anderem verstärkt für eine angemessene und wirtschaftlich vertretbare Vergütung des im Zuge der Gesundheitsreform eingeführten Fallpauschalensystems (DRG-System) einsetzen. Der Kostendruck auf Seiten der Universitätsklinika und Großkrankenhäuser in Hessen sei bereits heute enorm. "Bei aller Notwendigkeit und Richtigkeit, die Kosten im Gesundheitswesen zu senken, dürfen Reformbestrebungen weder zu einer existenziellen Bedrohung der Klinika noch zu einer Verschlechterung der medizinischen Versorgungslage führen", so Müller-Bellingrodt. Als bedeutendste Interessenvertretung der Hessischen Uniklinika und Großkrankenhäuser wolle sich der Verein deshalb um einen konstruktiven Dialog mit Krankenkassen, Krankenhausgesellschaft und Gesetzgeber bemühen und eine wirtschaftlich wie gesundheitspolitisch tragbare und zukunftsfähige Lösung für die anstehenden Fragen suchen.

Für weitere Informationen:

Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Frankfurt
Fon (0 69) 63 01 - 77 64
Fax (0 69) 63 01 - 8 32 22
E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de
Internet http://www.kgu.de

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