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Landesregierung würdigt Wittener Medizinerausbildung

02.03.2005 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Modellstudiengang Medizin der Universität Witten/Herdecke ist als Leitprojekt in den Masterplan Gesundheitswirtschaft NRW aufgenommen worden Der Modellstudiengang Medizin der Universität Witten/Herdecke gehört zu den zehn Leitprojekten des Masterplans Gesundheitswirtschaft NRW "Version 2.0", der am 1. März 2005 von Ministerpräsident Peer Steinbrück in Düsseldorf offiziell vorgestellt wurde. "Damit würdigt die Landesregierung unsere Leistungen bei der Entwicklung zukunftsweisender Studiengestaltungen", freut sich Prof. Dr. Dagmar Gustorff, Prodekanin für Lehre der Fakultät für Medizin an der Universität Witten/Herdecke.

Der Gesundheitsbereich zählt zu den Wachstumsbranchen in Nordrhein-Westfalen. In der NRW-Gesundheitswirtschaft arbeiten mehr als eine Million Menschen. Tendenz steigend: Innerhalb der nächsten zehn Jahre könnte die Zahl dieser Arbeitsplätze um bis zu 200.000 wachsen. Schon heute gehören zum Gesundheitssektor auch rund 100.000 Auszubildende und Studierende. Mit dem Masterplan Gesundheitswirtschaft NRW, dessen Version 1.0 im September vergangenen Jahres vorgestellt wurde, will die Landesregierung in Kooperation mit Interessengruppen, Verbänden und Gesundheitsexperten das Bundesland zu einem gesundheitswirtschaftlichen Standort ersten Ranges entwickeln, zukunftsfeste Arbeitsplätze schaffen und die Qualität von Versorgung, Dienstleistungen und Ausbildung verbessern.

Die Leitprojekte sollen verdeutlichen, wie die Ziele des Masterplans durch neue Ideen und innovative Ansätze erreicht werden können. Der Modellstudiengang Medizin der Universität Witten/Herdecke geht seit dem Sommersemester 2000 mit Genehmigung durch das NRW-Gesundheitsministerium neue Wege in der Ausbildung von Ärzten. Zu den Kernpunkten des Wittener Medizinstudiums gehört das Problemorientierte Lernen, das bei konkreten Krankengeschichten ansetzt und auf Dauer zu einer eigenständigen Fortbildung befähigt. Hinzu kommen Praxisphasen bei niedergelassenen Ärzten und in Krankenhäusern schon während der ersten Semester sowie die Vermittlung von kommunikativen und sozialen Kompetenzen. Gemäß den Besonderheiten der Ausbildung wird das Studium durch abgestimmte neue Prüfungsformen begleitet.
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