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IP im März: Globalisierung gestalten

08.03.2005 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)

Bundeskanzler Schröder ist fest davon überzeugt: "Globalisierung enthält für alle mehr Chancen als Risiken." Doch Globalisierung muss gestaltet werden, und diesem Thema widmet sich die März-Ausgabe der Zeitschrift "Internationale Politik" (IP). Welche Rolle spielt Deutschland in einer sich globalisierenden Welt?
Deutschland müsse der "wirtschaftliche Hegemon" der Welt werden, so der amerikanische Ökonom Adam S. Posen. Amerika fülle diese Rolle nicht mehr aus; da für das reiche, exportorientierte Deutschland die Globalisierung keine Bedrohung, sondern im Gegenteil eine große Chance sei, müsse es diese nun aktiver als bisher mitgestalten und steuern.
Aber wird der Prozess der Globalisierung hierzulande genügend verstanden? Wird wahrgenommen, wie er die Welt verändert? Martin Wolf, der Chefkommentator der Financial Times, hat für diese IP die wesentlichen Thesen seines kürzlich erschienenen Buches "Why Globalization works" zusammengefasst. Claudia Decker vom Forschungsinstitut der DGAP und Stormy Mildner untersuchen "die neue Macht der Entwicklungsländer", Russell Berman kritisiert mit Hilfe von Adornos Kritischer Theorie die Globalisierungskritiker. Und schließlich analysiert Jodi Vittori, warum Al-Qaida die erfolgreichste globale Terrororganisation der Geschichte ist: Sie arbeitet wie ein multinationales Unternehmen.
Weitere Informationen: http://www.internationalepolitik.de
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