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Klare Verhältnisse im Interesse des Wissenschaft-Wirtschaft-Austauschs: Transfereinrichtungen der Universität Augsburg f

10.03.2005 - (idw) Universität Augsburg

"Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam noch mehr erreichen werden und durch Synergieeffekte unsere Effizienz steigern können". So kommentiert Dr. Gabriele Höfner, Leiterin des Bereichs Wissens- und Technologietransfer (WTT) im Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) der Universität Augsburg die jüngst unterzeichnete universitätsinterne Kooperationsvereinbarung mit dem Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU). Das nunmehr auch vertraglich geregelte Miteinander beider Einrichtungen soll Nachfragern und potentiellen Kunden aus Wirtschaft und Industrie den Zugang zu wissenschaftlicher Expertise und universitärer Dienstleistung noch einfacher machen. Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft gewinnt seit Jahren zunehmend an Bedeutung. Das Bewusstsein, dass sie sich durch Nutzung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse einen Innovationsvorsprung sichern können, ist in den Unternehmen signifikant gewachsen. Die Hochschulen andererseits erhalten über Firmenkooperationen den allerorts geforderten Praxisbezug in Forschung und Lehre. Darüber hinaus ist in Zeiten knapper staatlicher Kassen aber auch die Einwerbung von Drittmittel ist ein wesentlicher Aspekt, der die Hochschulen die Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft und Industrie verstärkt suchen lässt.

WTT UND AMU: WEITHIN IDENTISCHE AUFGABEN

An der folglich immer wichtiger gewordenen Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft arbeitet in der Universität Augsburg seit fast zehn Jahren bereits der Bereich Wissens- und Technologietransfer des ZWW als Kommunikator und Vermittler. Speziell für die Augsburger Physik wurde vor wenige Jahren im Zuge der High Tech-Offensive Bayern mit dem Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung faktisch eine weitere Transferstelle geschaffen: "Wir sind zwar nicht nur, aber doch in erheblichem Umfang so etwas wie die Verkaufsabteilung der Physik", sagt AMU-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Biegel. Denn unter dem Motto "Partner für die Industrie" bietet das AMU Firmen - vorwiegend aus der Region Augsburg-Schwaben - seine Expertise auf den Gebieten der Materialanalysen und -beschichtungen als Dienstleistung oder Projektpartnerschaft an.

ZIEL IST DIE INTENSIVIERUNG DES GESAMTUNIVERSITÄREN TRANSFERS

"Uns war von Anfang an klar", sind Biegel und Höfner sich einig, "dass eine Konkurrenzsituation im eigenen Hause vermieden werden muss, dass wir nur durch eine intensive Zusammenarbeit den gesamtuniversitären Transfer stärken können und dass uns dies um so besser gelingen wird, wenn wir dem vielfältigen Kreis potentieller Kunden in der Wirtschaft eine zentrale Anlaufstelle und klare Transferstrukturen bieten können." Dieser Einsicht und diesem kooperativen Konsens wurde mit der jetzt geschlossenen Kooperationsvereinbarung auch formell entsprochen: Sie besagt nicht nur, dass die Transferstelle im ZWW das AMU bei seinen Marketingaktivitäten unterstützt, sondern dass darüber hinaus der bei der ZWW-Transferstelle angesiedelte Erfinderberater die Bereiche Projekt- und Schutzrechtsmanagement im AMU übernimmt.

INNOVATIONS-, ERFINDER- UND GRÜNDERBERATUNG AUS EINER HAND

Während die allen Fakultäten der Universität als Dienstleisterin zur Verfügung stehende Transferstelle die allgemeine Aufgabe hat, Kontakte zwischen Wissenschaftlern und Vertretern der Industrie zu vermitteln und die aus solchen Kontakten entstehenden Kooperationsprojekte zu betreuen, ergänzt die Erfinderbeartung diese generelle Innovationsberatung der Transferstelle - und jetzt auch die speziellere Dienstleisterfunktion des AMU - durch das Angebot eines professionellen Schutzrechtsmanagements, denn: "Innovative Ideen", so Höfner, "sind wichtig für einen erfolgreichen Transfer. Ebenso wichtig ist aber der Schutz dieser Ideen. Es muss sichergestellt werden, dass Erfindungen nicht 'verlorengehen'".

Schließlich wird auch noch ein weiterer wichtiger Aspekt des Themas "Transfer" vom einschlägigen Geschäftsbereich des Augsburger ZWW abgedeckt: "Wenn die Idee eines Wissenschaftlers für den Markt attraktiv erscheint", erläutert die Transferstellen-Leiterin Dr. Gabriele Höfner, "dann ist der Schritt zur Gründung eines eigenen Unternehmens nicht mehr weit. Hier stellt die Gründerberaterin ihre Kompetenzen zur Verfügung, die ebenso wie der Erfinderberater in unserem Team arbeitet und unseren Service komplettiert."

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KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN:
Dr. Gabriele Höfner
Universität Augsburg
ZWW/AMU
86135 Augsburg
Telefon 0821/598-3570
Telefax 0821/598-3576
hoefner@zww.uni-augsburg.de
http://www.zww.uni-augsburg.de/wtt und http://www.amu-augsburg.de

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