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HHL zeichnet Nobelpreisträger Spence und Porsche-Chef Wiedeking mit Ehrendoktorwürde aus

14.03.2005 - (idw) Handelshochschule Leipzig

Am Montag, dem 11. April 2005, wird die HHL - Leipzig Graduate School of Management gleich zweimal die Ehrendoktorwürde an verdiente Persönlichkeiten verleihen.

Professor Dr. A. Michael Spence, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 2001, langjähriger Dean der Stanford Graduate School of Business und Partner bei Oak Hill Venture Partners sowie Dr.-Ing. Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, erhalten diese höchste akademische Auszeichnung im Rahmen eines Festaktes im Museum der Bildenden Künste in Leipzig. Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr und wird mit freundlicher Unterstützung der Credit Suisse Deutschland AG durchgeführt.

Im Anschluss an die Eröffnung durch Professor Dr. Arnis Vilks, Rektor der HHL, wird auch Wolfgang Tiefensee, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Grußworte an die Würdenträger und Gäste richten. Nach der Verleihung der Urkunden wird die Laudatio auf Professor Spence von Professor Dr. Klaus Schmidt, Fakultät für Volkswirtschaftslehre der Ludwig-Maximilians-Universität München, gehalten. Professor Dr. Helmut Sihler, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Porsche AG sowie ehemaliger Interims-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, wird die Laudatio auf Dr. Wiedeking halten. Sihler ist zudem ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender und Ehrensenator der HHL.

Mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde zeichnet die HHL die Leistungen herausragender Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft aus. Wiedeking, der es seit der Übernahme des Vorstandsvorsitzes der Porsche AG 1993 geschafft hat, den Stuttgarter Sportwagenhersteller vom Übernahmekandidaten zum profitabelsten Automobilhersteller der Welt zu machen, soll für seine vorbildliche Führung der Porsche AG, aber auch für sein Engagement für den Wirtschaftsstandort Leipzig geehrt werden. Die Errichtung des Porsche-Werkes hat der Stadt enormen wirtschaftlichen Aufschwung gebracht und wesentlich zur Bedeutung von Leipzig als Automobilstandort beigetragen. Seit 2002 wird in Leipzig der Porsche Cayenne gefertigt, 2003 startete die Produktion des Carrera GT.

Spence erhielt den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2001 gemeinsam mit den amerikanischen Wissenschaftlern George A. Akerlof und Joseph E. Stiglitz für seine Grundlagenforschung zu Märkten mit asymmetrischer Information. Sie bezieht sich auf den Umstand, dass einigen Marktteilnehmern häufig bedeutend bessere Informationen vorliegen als anderen. Spence ist insbesondere für seine spieltheoretische Analyse von "Signalen" bekannt, mit denen Marktteilnehmer versuchen können, die Kalküle und damit Aktionen ihrer Gegenspieler zu beeinflussen.

Die Handelshochschule Leipzig (HHL), 1898 gegründet, ist Deutschlands älteste betriebswirtschaftliche Hochschule und zählt heute zu den führenden Business Schools in Europa. Die HHL bietet ein viersemestriges Hauptstudium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Unternehmensführung an. Darüber hinaus kann an der HHL in einem 15-monatigen, englischsprachigen Programm ein MBA erworben werden. Seit November 2003 wird zudem ein zweijähriges berufsbegleitendes MBA-Programm angeboten. Im April 2004 erhielt die HHL als erste private Hochschule in Deutschland das internationale Gütesiegel der Akkreditierung die renommierte amerikanischen Organisation AACSB (Association to Advance Collegiate Schools of Business). Die HHL gehört zu den wenigen privaten wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland, die über Promotions- und Habilitationsrecht verfügen.

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