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Wie lassen sich Naturkatastrophen durch Raumplanung verhindern?

23.03.2005 - (idw) Universität Dortmund

Immer öfter werden Siedlungsbereiche von Überflutungen, Erdrutschen, Erdbeben und Feuern heimgesucht. Letztlich ist diese Verwundbarkeit auch eine Folge einer Planungsgesetzgebung und -praxis, die räumliche Risiken unbeachtet ließ. Um ein effektives raumbezogenes Risikomanagement zu erreichen, unterstützt das internationale "Armoniaprojekt" Zusammenführungen von Technologien und Akteuren im Bereich der Risikoabschätzung von Naturgefahren und Wissenschaftlern und Praktikern aus dem Bereich der Raumplanung. Vom 4. - 6. April treffen sich dazu Projektpartner aus neun europäischen Ländern an der Universität Dortmund. Ziel dieses im EU-Forschungsrahmenprogramm geförderten Projektes ARMONIA -"Harmonisierung von räumlichen Gefahren- und Risikoabschätzungen" ist es, methodische Grundlagen zur Erstellung von europaweit abgestimmten Gefahren- und Risikokarten zu erarbeiten. Solche Karten stellen eine bedeutenden Grundlage für raumrelevante Entscheidungen in den Gebieten Europas dar, die von Naturgefahren bedroht sind. Inhalte der Veranstaltung sind unter anderem: Optimierung von Methoden der Risikoabschätzung unterschiedlicher Typen von Naturkatastrophen, standardisiertes Erstellen von Risikokarten für Planungsbehörden, Entscheidungshilfen als Risikomanagementunterstützung zu entwickeln und Grundlagenmanagement zur Prüfung der Umweltauswirkung bereits bestehender Pläne und Programme innerhalb Europas.

Kontakt:
Dr. Mark Fleischhauer, Ruf: (02 31) 7 55 - 22 96
Dr.-Ing. Stefan Greiving, Ruf: (02 31) 755 - 22 13

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