Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 22. Juli 2014 

122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, 5. bis 8. April 2005, ICM München: Mit der Lebendspende Leben re

01.04.2005 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

München - Im Jahr 2004 haben deutlich weniger Patienten eine Spenderniere erhalten als im Jahr 2003. Leicht erhöht hat sich dagegen die Zahl der Leber-, Herz-, Lungen- und Bauchspeicheldrüsen-Transplantationen. "Die durch das Transplantationsgesetz erhoffte Steigerung der Organspendezahlen ist ausgeblieben", beklagt Professor Dr. med. Peter Neuhaus im Vorfeld des 122. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Der einzige Ausweg aus dem Dilemma scheine für nieren-, und auch für leberkranke Patienten derzeit die Lebendspende zu sein. Die Hoffnungen organkranker Patienten durch eine Transplantion ihre Situation zu verbessern, haben sich in den vergangenen Jahren nicht erfüllt. So hat sich etwa die "Xenotranplantation", also die Übertragung von Schweineorganen auf den Menschen, als undurchführbar erwiesen. Gentechnologische Ansätze oder das Züchten neuer Gewebeverbände, das so genannte "Tissue Engineering" spielen für Patienten, die auf ein Spenderorgan warten, nach wie vor keine Rolle. Und auch die zunächst ermutigenden Forschungsergebnisse zur medikamentenfreien Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen nach einer Transplantation haben sich im Klinikalltag nicht bestätigt.

In dieser Situation bleibt Nieren- und Leberpatienten die Aussicht, eine Niere oder einen Teil der Leber von einem noch lebenden Spender zu erhalten. "Wenn wir diese Art der Transplantation fördern, hat die Sicherheit der Spender höchste Priorität", betont Neuhaus: "Dazu muss einerseits die Qualifikation der Ärzte und Kliniken kontrolliert und nachgewiesen werden und anderseits die Finanzierung der Transplantationszentren sichergestellt werden". Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie wird auf der Presseveranstaltung zu den aktuellen Herausforderungen der Transplantationsmedizin Stellung nehmen.

Terminhinweis:

Mittags-Pressekonferenz, Dienstag, 5. April 2005,
12.30 bis 13.30 Uhr, Raum 22a, ICM München

Eines der Themen: Organtransplantationen
Referent:
Prof. Dr. med. Peter Neuhaus,
Präsident der DGVC und Direktor der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Transplantationschirurgie, Charité , Campus Virchow-Klinikum, Berlin

Akkreditierung/Anmeldung für Journalisten:

Ich nehme an folgenden Pressekonferenzen teil:
_ Montag, 4. April, 11.00 bis 12.00 Uhr, Bayerischer Hof
_ Dienstag, 5. April, 12.30 bis 13.30 Uhr, ICM, Saal 22a, 2. OG
_ Mittwoch, 6. April, 12.30 bis 13.30 Uhr, ICM, Saal 22a, 2. OG
_ Donnerstag, 7. April, 12.30 bis 13.30 Uhr, ICM, Saal 22a, 2. OG
_ Freitag, 8. April, 12.30 bis 13.30 Uhr, ICM, Saal 22a, 2. OG

Name:
Medium:
Adresse:
Tel./E-Mail:

Ihr Kontakt für Rückfragen:
DGCH Pressestelle, Beate Schweizer
Tel.: 0711 8931 295, Fax: 0711 8931 167
Pf 30 11 20, 70451 Stuttgart
info@medizinkommunikation.org
Weitere Informationen: http://www.chirurgie2005.de
uniprotokolle > Nachrichten > 122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, 5. bis 8. April 2005, ICM München: Mit der Lebendspende Leben re
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/97319/">122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, 5. bis 8. April 2005, ICM München: Mit der Lebendspende Leben re </a>