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Uni DuE: Geld von Studenten nur für Studium und Lehre - Hoher Anteil aus Studienkonten

07.04.2005 - (idw) Universität Duisburg-Essen

Zur Sicherung und Verbesserung der Qualität von Studium und Lehre gibt das NRW-Ministerium für Wissenschaft und Forschung in diesem Jahr zum ersten Mal Einnahmen an die Landeshochschulen weiter, die nach dem Studienkonten- und Finanzierungsgesetz für ein Langzeit- oder Zweitstudium von den Studierenden erhoben worden sind. Knapp 33,1 Millionen Euro wurden bereits an die 28 Hochschulen des Landes verteilt; die Universität Duisburg-Essen ist mit 2,18 Millionen Euro dabei. Das sind 6,6 Prozent der Gesamtsumme - ein hoher Anteil der nach vorgegebenen Parametern verteilten Mittel: Duisburg-Essen hat damit landesweit die dritte Position bei der Verteilung erreicht.

Für das Rektorat der Hochschule ist das Ergebnis aus zwei Gründen erfreulich: Es zeigt, dass die Bestrebungen um die Qualitätssteigerung im Studienangebot und bei der Betreuung der Studierenden mitten im schwierigen Umstrukturierungsprozess nach der Fusion erfolgreich waren und sind, und es bringt Mittel in die strapazierte Kasse,"über die wir", wie Kanzler Dr. Rainer Ambrosy sagt, "relativ frei verfügen können". Da das Geld über die Gebühren ausschließlich von Studienrenden aufgebracht wurde, wird es auch ausschließlich Studium und Lehre zugute kommen.

Vier Kriterien hat das Wissenschaftsministerium für die Verteilung der Einnahmen aus den Studienkonten vorgegeben. Die bereits verteilten 33,1 Millionen flossen in die drei "Töpfe" Zweitstudiengebühren, Bologna-Prämie - also Umstellung der traditionellen Studienangebote auf Bachelor- und Masterprogramme - und Positionierung im Rating der Qualitätssicherungssysteme der Hochschulen, das vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) erstellt wurde. Weitere 11,7 Millionen Euro werden landesweit für Folgekonzepte zur Qualitätssicherung der Studienangebote verteilt.

Aus dem "Topf" Zweitstudiengebühren fließen an die Uni Duisburg-Essen 516 433 Euro zurück. An der Bologna-Prämie ist Duisburg-Essen mit 749 253 Euro dabei, landesweit sehr gut im Mittelfeld platziert. Die umgesetzten und geplanten Qualitätssicherungsmaßnahmen im Bereich von Studium und Lehre werden an der fusionierten Universität mit 917 524 Euro aus dem entsprechenden Topf bedacht.

Drei Schwerpunkte hat die Hochschulleitung für die Verteilung der 2,18 Millionen Euro bereits definiert: Ausbau eines attraktiven, überregional ausstrahlenden Studienangebots, das auch Interessenten an einem Zweitstudium anzieht, Fortführung der Umstellung der Studiengänge auf Bachelor- und Master-Abschlüsse weitere Maßnahmen zur Qualitätssicherung, etwa zusätzliche Tutorien für Studierende in den ersten Studienjahren.

Der Qualitätssicherung im Studienangebot und bei der Studentenbetreuung sollen auch die 11,7 Millionen Euro dienen, die das Ministerium aus dem "Topf" Folgekonzepte noch verteilen wird. Ihre Konzepte dafür müssen die Hochschulen bis zum 2. Mai in Düsseldorf vorlegen. "Das werden wir tun, und wir werden uns auch aus diesem Topf unseren Anteil sichern können", sagt der Prorektor für Studium und Lehre, Professor Dr. Rainer Leisten, zuversichtlich.

Redaktion: Monika Rögge, Tel.: (0201) 183-2085
Weitere Informationen: Dr. Rainer Ambrosy, Tel. (0201) 183-3000,
E-Mail: kanzler@uni-duisburg-essen.de

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