Psychische Probleme im Studium26.11.2002 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster
Rund ein Fünftel der Studierenden an der Universität Münster fühlt sich im Studium durch psychische Schwierigkeiten beeinträchtigt. Genannt werden vor allem Prüfungsängste, depressive Verstimmungen, mangelndes Selbstwertgefühl und Arbeits- und Konzentrationsschwierigkeiten. Studentinnen (26 Prozent) haben häufiger mit psychischen Schwierigkeiten im Studium zu kämpfen als Studenten (17 Prozent). Diese bemerkenswerten Ergebnisse einer repräsentativen Studierendenbefragung in Münster aus dem Jahr 2001 durch das "Hochschul-Informations-System" (HIS) bilden die statistische Grundlage einer Veranstaltung mit dem Titel "Ich krieg' die Krise! Wie fühlen sich Münsters Studierende? Was tun bei psychischen Problemen?" am Dienstag, 3. Dezember 2002, um 18 Uhr in der Aula des Schlosses zu Münster (Schlossplatz 2). Unter der Moderation von Holger Beller (WDR Münster) referieren und diskutieren Prof. Dr. Volker Arolt vom Universitätsklinikum Münster, Dr. Christoph Heine vom Hochschul-Informations-System (HIS) in Hannover und Peter Schott von der Zentralen Studienberatung (ZSB) der Universität Münster.
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