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Anschaulich lernen: eLearning-Wettbewerb der RUB geht in die zweite Runde

11.04.2005 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Anschaulich lernen: Das ermöglichen die Gewinner des ersten eLearning-Wettbewerbs der RUB nun ihren Studierenden im Internet als Ergänzung zur Präsenzlehre. Die Fakultät für Geschichtswissenschaft und der Lehrverbund Neurowissenschaften haben mit tatkräftiger Unterstützung der zentralen Einrichtiungen der RUB eine entsprechende eLearning-Infrastruktur aufgebaut. Nun geht der Wettbewerb in die zweite Runde, Einrichtungen der RUB können sich bis zum 12.5. um den Support bewerben. Bochum, 11.04.2005
Nr. 109

Anschaulich lernen
Mehr Spaß und höherer Lerneffekt bei eLearning
eLearning-Wettbewerb der RUB geht in die zweite Runde

Um die lateinische Inschrift auf der Trajansäule in Rom zu entziffern, genügt ein Mausklick. Der Sockel des Turms wird herangezoomt und die in Stein gehauenen Buchstaben über dem Eingang des Gebäudes sind deutlich erkennbar: Dies ist ein Beispiel für anschauliches Lernen an der Fakultät für Geschichtswissenschaft der RUB. Die Fakultät und der Lehrverbund Neurowissenschaften haben den eLearning-Wettbewerb "RUBeL" gewonnen und bieten ihren Studierenden nun webbasiertes Lernen, das die Präsenzlehre ergänzt. "RUBeL" steht für die gemeinsame Initiative der zentralen Einrichtungen der RUB (Rektorat, Multimedia Support Zentrum, Rechenzentrum, Universitätsbibliothek und Weiterbildungszentrum), um die Gewinner des Wettbewerbs aktiv beim Aufbau einer solchen "eLearning-Infrastruktur" zu unterstützen. Der Wettbewerb geht jetzt in die zweite Runde, Einrichtungen der RUB können sich bis zum 12.5. mit einem Konzept bewerben.

Begeisterte Nutzer

"Anschauliche Lernmethoden durch den Einsatz von eLearning machen den Studierenden nicht nur mehr Spaß, sie erhöhen auch den Lerneffekt", sagt die Geschichtsdozentin Dr. Meret Strothmann. Mit der Originalquelle vor Augen erschließt sich zum Beispiel für den Lernenden der Kontext einer Übersetzung. Die Koordinatorin der so genannten Integrierten Proseminare ist nach dem Einsatz der Lernplattform Blackboard im Wintersemester 2004/05 von den Möglichkeiten der webgestützten Lehre beeindruckt. Eine Befragung der Nutzer von Dr. Karin Siebertz-Reckzeh (Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie) zeigt, dass das Konzept aufgeht: Über 80 Prozent der Teilnehmer in den Integrierten Proseminaren wünschen sich auch in Zukunft eine dauerhafte Begleitung der Seminarsitzungen mit Online-Kursen, in denen sie Materialien herunterladen und sich in Diskussionsforen austauschen können.

Akzeptanz steigern

Ziel der Initiative RUBeL und des Wettbewerbs ist, die Präsenzlehre um solche webbasierten Elemente zu ergänzen und langfristig die Akzeptanz von eLearning auf Seiten der Lernenden und Lehrenden weiter zu steigern. Die Sieger des eLearning-Wettbewerbs "gewinnen" kein Geld, sondern die gebündelte und engagierte Mitarbeit aus den zentralen Einrichtungen. Im ersten Jahr konnten sich der Lehrverbund Neurowissenschaften sowie die Fakultät der Geschichtswissenschaft über tatkräftige Unterstützung beim Auf- und Ausbau ihrer "eLearning-Infrastruktur" freuen, zum Beispiel in Form von Projekt-Treffen, Schulungen, Beratungsgesprächen und Programmierarbeiten.

Weitere Informationen

Holger Hansen, Weiterbildungszentrum der RUB, Tel. 0234/32-25871, E-Mail: holger.hansen@rub.de, Internet: http://www.rub.de/rubel
Weitere Informationen: http://www.rub.de/rubel
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