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Wissenschaftsministerium fördert Suchtforschung in NRW mit 250.000 Euro

06.05.2005 - (idw) Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW

Wissenschaftsministerin Kraft: Die Bekämpfung von Sucht ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe Die renommierte Suchtforschung an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (KFH NW) in Köln wird vom nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium weiter ausgebaut und soll zu einem wissenschaftlichen Dienstleistungszentrum für Suchtprophylaxen erweitert werden. Das Ministerium wird dazu in diesem Jahr die neue Kompetenzplattform "Ökologie, Interpersonalität und Interdependenz der Sucht" an der Hochschule mit 250.000 Euro fördern. Ministerin Kraft: "Sucht ist eines der größten Sozial- und Gesundheitsprobleme unserer Zeit: Allein mehr als 1,6 Millionen Menschen gelten als alkoholabhängig. Die volkswirtschaftlichen Kosten alkoholbezogener Schäden sind enorm. Suchtprobleme bedeuten individuelle Tragödien für die Betroffenen und deren Angehörige und belasten die Gesellschaft als Ganzes. Die Bekämpfung der Drogenproblematik ist deshalb nicht nur eine Herausforderung für die Suchtkranken, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe."

Der Forschungsschwerpunkt Sucht an der KFH NW bietet seit 1999 praxisorientierte, angewandte Wissenschaft mit den Schwerpunkten sozialer und psychologischer Forschung zur Suchtentstehung, -prävention und -behandlung. Die Forschungskompetenz genießt inzwischen eine auch überregional große Beachtung. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass für Suchtforschungsprojekte weit mehr als 600.000 Euro an Drittmitteln eingeworben wurden. Das besondere Profil der Fachhochschule prägt auch die Aus- und Weiterbildung des Fachkräftenachwuchses in der Suchthilfe wie z.B. in dem bundesweit einzigartigen postgradualen Studiengang "Master Suchthilfe". Dieser viersemestrige berufsbegleitende Studiengang ist für Absolventen der Fächer Medizin, Psychologie, Sozialpädagogik und Sozialarbeit offen und bereitet die Teilnehmer auf therapeutische und präventive Tätigkeiten speziell im Umgang mit Suchtkranken und ihren Familien vor.

Kraft: "Mit Professor Michael Klein leitet die Kompetenzplattform ein auf dem Gebiet der Suchtforschung national wie international ausgewiesener Wissenschaftler. Er ist durch seine bisherige wissenschaftliche Arbeit ein Garant dafür, dass es sich bei dieser Mittelbereitstellung um eine gute Investition in die Zukunft handelt."

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