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Bibliothek spiegelverkehrt: Einweihung der neuen Leuchtschrift an der RUB

12.05.2005 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Etliche Angehörige der Ruhr-Uni sieht man in den vergangenen Wochen vor dem Gebäude der Universitätsbibliothek (UB) stehen und verwundert in die Höhe sehen. Was dort regelmäßig blinkt, sind die Buchstaben in Spiegelschrift, die rückwärts gelesen "Universitätsbibliothek Bochum" ergeben. Die Leuchtschrift ist ein weiteres Kunstwerk von Mischa Kuball auf dem Campus der RUB. Am kommenden Donnerstag, 19.5., um 19 Uhr, weihen der Kanzler der RUB, Gerhard Möller, und die Direktorin der UB, Erdmute Lapp, den Schriftzug offiziell ein. Bochum, 13.05.2005
Nr. 147

Bibliothek spiegelverkehrt
Einweihung der neuen Leuchtschrift
Lichtinstallation an der UB lässt aufblicken

Etliche Angehörige der Ruhr-Uni sieht man in den vergangenen Wochen vor dem Gebäude der Universitätsbibliothek (UB) stehen und verwundert in die Höhe sehen. Was dort regelmäßig blinkt, sind die Buchstaben in Spiegelschrift, die rückwärts gelesen "Universitätsbibliothek Bochum" ergeben. Die Leuchtschrift ist ein weiteres Kunstwerk von Mischa Kuball auf dem Campus der RUB. Am kommenden Donnerstag, 19.5., um 19 Uhr, weihen der Kanzler der RUB, Gerhard Möller, und die Direktorin der UB, Erdmute Lapp, den Schriftzug offiziell ein, die Öffentlichkeit und die Medien sind herzlich willkommen.

Filigrane Typographie

Das Werk versteht sich als "Gegenüber" der Lichtinstallation an den Kunstsammlungen - in ebenso filigranen Buchstaben einer Neonschrift. Die Typographie ist die Gleiche wie an den Kunstsammlungen: schnörkellos steht zunächst jeder Buchstabe für sich. Die Buchstaben unterscheiden sich nicht, alle haben die gleiche Farbe, und auch die einzelnen Wörter werden nicht durch Leerzeichen hervorgehoben. Mit dieser "Sachlichkeit" steht das Kunstwerk in der Tradition der Avantgarde.

Der Clou

Der Clou an Kuballs jüngstem Werk ist jedoch die Spiegelschrift: Symbolisch nimmt sie die ursprüngliche architektonische Konzeption des Gebäudes auf und spiegelt die inzwischen realen Gegebenheiten. Denn die geplante Front der Bibliothek war eigentlich zum Forum und Audimax hin ausgerichtet. Von hier aus sollten die Besucher die Bibliothek betreten. Dagegen war die Gebäudeseite, auf der nun die Spiegelschrift platziert wurde, lediglich die Rückseite, in die nachträglich Eingangstüren eingebaut wurden. Der heutige Eintritt in das Gebäude ist demnach seitenverkehrt. Die Lichtinstallation von Mischa Kuball gibt mit der Verkehrung der Leserichtung dem Gebäude eine erneute Wendung.

Weitere Informationen

Uta Müller, Universitätsbibliothek (UB), Tel. 0234/32-22838, E-Mail: uta.mueller@rub.de

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