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Graduiertenkolleg und Preise zum Schluss

17.05.2005 - (idw) Hochschule Wismar, University of Technology, Business and Design

Die Hochschule Wismar konnte mit den 5.Tagen der Forschung in der vergangenen Woche einen eindrucksvollen Einblick in den wissenschaftlichen Leistungsstand ihrer Professoren und Studenten bieten. Vier Tage lang lockte ein breites Spektrum an Veranstaltungen Fachleute und Interessierte auf den Wismarer Campus und nach Heiligendamm. Zwei Veranstaltungen am Abschlusstag zeigten besonders deutlich, zu welch hervorragenden Leistungen junge Menschen befähigt werden, die bereits ein Hochschulstudium in Wismar absolviert haben oder sich noch mitten im Studium befinden.

Während der ersten, ganz neu ins Programm aufgenommenen Veranstaltung des Graduiertenkollegs präsentierten zehn junge Wismarer Absolventen ihre Forschungsarbeiten auf dem Weg zur Promotion. Während die Vorgängereinrichtung der Hochschule Wismar Promotionsrecht besaß, besteht nach der Neuordnung der Hochschullandschaft in Mecklenburg-Vorpommern für Fachhochschulen die Möglichkeit, Promotionsverfahren in Kooperationen mit Universitäten durchzuführen. Die Themen der zehn vortragenden Promovenden, die diese Möglichkeit nutzen, in Wismar forschen und von Wismarer Professoren betreut werden, waren vor allem der Säule Technik entlehnt. Sie reichten von der Simulation/Optimierung über die Sensorik und Softwaretechnik bis zu den Nachwachsenden Rohstoffen. Deshalb sind die Betreuer an der Wismarer Hochschule vorwiegend in den Fachbereichen Elektrotechnik und Informatik sowie Maschinenbau/Verfahrens- und Umwelttechnik zu finden.

Noch während die Promovenden sich den Fragen des Auditoriums stellten, tagte ebenfalls auf dem Campus eine Jury, um die Preisträger des Kratzer-Automation Software Awards 2005 zu ermitteln. Auch dieser Softwarepreis zeigt einmal mehr die intensiven Bemühungen des Förderkreises der Hochschule Wismar, der jährlich den Preis ausschreibt, und das Interesse der Wirtschaft bis in bayrische Regionen, die praxisnahe Ausbildung zu fördern. Er soll talentierte Studenten motivieren, innovative Software-Applikationen und Engineeringtools für industrielle Anwendungen zu entwickeln. Teilnahmeberechtigt waren alle Studenten und Absolventen der Hochschulen Wismar, Stralsund sowie Neubrandenburg. Herr Gerhard Kratzer, Vorstand der Kratzer Automation AG München, ist Namensgeber und Sponsor des Software-Awards, der 2003 erstmals verliehen wurde.

In diesem Jahr wurden die drei Preise ohne Platzverteilung an folgende Studenten vergeben (alphabetische Reihenfolge):

Stefan Behrendt und Gunnar Maletzki
für das gemeinsam bearbeitete Industrieprojekt "Steuerung von Industrierobotern".
Der Wismarer Student der Elektrotechnik, Studienrichtung Automatisierungstechnik, Stefan Behrendt widmete sich dem Thema im Rahmen seines Großen Belegs. Da Herr Behrendt sich z.Z. in einem Auslandssemester an der University of Limerick, Irland befindet, nahm Herr Maletzki den Preis entgegen. Gunnar Maletzki hatte als erster Student am Fachbereich Maschinenbau/Verfahrens- und Umwelttechnik (MVU) im Masterstudiengange Mechanical Engineering seine Master-Thesis erfolgreichen verteidigt und sofort danach mit einem Promotionsstudium in Wismar begonnen. Auch hierbei wird er, wie bereits bei dem genanntem Projekt, von Prof. Dr.-Ing. Peter Dünow, der am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik Regelungstechnik/Sensorik lehrt, sowie von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Pawletta, der am Fachbereich MVU Angewandte Informatik lehrt, betreut. Das ausgezeichnete Industrieprojekt ist nur ein Beispiel dafür, wie eng und erfolgreich Wissenschaftler unterschiedlicher Fachbereiche an der Hochschule Wismar zusammenarbeiten.

Uwe Eichbaum
für seine Bachelor-Arbeit "Konzeption und Umsetzung eines gesicherten Konfigurationsmanagements für Wechselmedien"
Herr Eichbaum hat nach Erreichen des Bachelorabschlusses in Stralsund an derselben Fachhochschule mit dem Masterstudium Informatik begonnen. Sein Betreuer, Prof. Dr. Martin Staemmler, lehrt an der Fachhochschule Stralsund Angewandte Informatik.

Jessika Soch
Für ihre Diplomarbeit "Neugestaltung der Internetzeitschrift "PhyDid" auf der Grundlage eines zu entwickelnden Redaktionssystems"

Jessika Soch hatte Multimediatechnik am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Wismar studiert und wurde während ihrer Diplomphase von Prof. Dr. Herbert Litschke betreut, der Multimediasysteme/Grafische Oberflächen und Bildverarbeitung lehrt.

Bei Rückfragen zu den Tagen der Forschung wenden Sie sich bitte direkt an Oliver Greve, Tel.: (03841) 753 428 bzw. E-Mail: o.greve@fo.hs-wismar.de, zum Kratzer Automation Industrial Software Award 2005 an Prof. Winfried Schauer, Tel.: (03841) 753 260 bzw. E-Mail: w.schauer@et.hs-wismar.de.

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