Pressekonferenz zum Tag der offenen Tür

07.06.2005 - (idw) Universität des Saarlandes

Einladung:
Pressekonferenz zum
Tag der offenen Tür

Pressekonferenz: Mittwoch, 15. Juni 2005
10 Uhr, Präsidialgebäude 5, kleiner Sitzungssaal

- Vorstellung des Programms
- Gut ins Bild umzusetzen: Als Appetitanreger präsentieren sich im Anschluss zwei Angebote vorab:
Ein Schülerprojekt stellt einen Sensor vor, der die Logistik eines Modell-Güterbahnhofs im Griff hat. Und zum Thema Sicherheitstechnik im Auto wird mit einer schiefen Ebene ein PKW-Unfall simuliert, bei dem das Auslösen des Airbags angezeigt wird.

Die Saar-Universität öffnet am Samstag, dem 2. Juli, wieder ihre Türen: Mehrere tausend Gäste werden auch in diesem Jahr zu dem beliebten Großereignis für die ganze Familie erwartet. Professoren, Dozenten, Mitarbeiter und Studierende bieten in über 200 Veranstaltungen für Jung und Alt Wissenschaft zum Anfassen, Genießen und Staunen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: spannende Forschung wie bei dem "Roboter aus Lego", verblüffende Experimente und Mitmach-Angebote wie bei den "chemischen Zaubereien" oder der Live-Messung zur "Lunge als Nicotinfalle" bis hin zu Vorträgen über Handy- und Mikrowellenstrahlung oder Naturkatastrophen und ihre Wahrnehmung seit der Antike. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Auf der Wiese im Zentrum des Campus wird neben einem reichen Informationsangebot auch Kulturelles und Kulinarisches geboten. Sportlich messen kann man sich beim Campus-Open-Lauf.

Universitätspräsidentin Margret Wintermantel lädt die Medien am 15. Juni herzlich zu einer Pressekonferenz ein, bei der das Programm des Tags der offenen Tür vorgestellt wird.
Als Vorgeschmack, der sich gut ins Bild umsetzen lässt, werden zwei der Angebote aus der Fachrichtung Mechatronik schon an diesem Termin gezeigt:
Schülerprojekt "Güterbahnhof"
Am Beispiel eines Modell-Güterbahnhofs zeigt der Schüler Christian Bur gemeinsam mit Prof. Andreas Schütze und Diplom-Ingenieur Thorsten Conrad, wie ein Sensor verschiedene Lösemittel, wie Methanol, Ethanol, Iso-Propanol oder Propanon (Aceton), unterscheiden und sortieren kann. Das von Christian Bur entwickelte Modell demonstriert diese Unterscheidung durch die Zuweisung von Waggons, die mit Lösemitteln beladen sind, zu verschiedenen Gleisen. Der Schüler, der das Gymnasium am Schloss in Saarbrücken besucht, erbringt derzeit eine besondere Lernleistung am Lehrstuhl für Messtechnik von Professor Schütze.

"Die schiefe Ebene":
Die heutige Sicherheitstechnik im Auto wurde erst durch mikrostrukturierte Bauteile und Materialien möglich, die in den vergangenen Jahrzehnten entdeckt und erforscht wurden. Mit der schiefen Ebene des Lehrstuhls für Messtechnik wird an einem verkleinerten Modell ein PKW-Unfall simuliert, bei dem angezeigt wird, wann der Airbag in einer realen Situation ausgelöst hätte. Dabei werden die vom Sensor gemessenen Beschleunigungsdaten beim Aufprall des Wagens per Funk (bluetooth) an einen Rechner übermittelt. Die eingesetzte, universelle Hardware kann auch für weitere Experimente (z.B. im Schulunterricht) genutzt werden und ermöglicht insbesondere Schul-Arbeitsgemeinschaften eigene Versuche.

Bei Fragen steht Ihnen Beate Wehrle von der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer zur Verfügung, die den Tag der offenen Tür wie jedes Jahr organisiert:
Tel: 0681/302-3886
Email: b.wehrle@mx.uni-saarland.de