VBKI-Europapreis an Viadrina-Doktorantin

10.12.2002 - (idw) Europa-Universitšt Viadrina Frankfurt (Oder)

Presseinformation Nr. 157 vom 10. Dezember 2002

Den Europapreis 2002 fuer hervorragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten an Berliner und Brandenburger Universitaeten in den Jahren 2000 und 2001 erhielt Dr. Dorothea Noeth fuer ihre Dissertation am Lehrstuhl fuer Sprachwissenschaften der Europa-Universitaet Viadrina in Frankfurt (Oder). Vorgeschlagen wurde sie dafuer von ihrem Doktorvater Prof. Dr. Harald Weydt. In ihrer Arbeit "Interkulturelles Lernen und Nachbarschaftsspracherwerb im Projekt Spotkanie" untersuchte Dorothea Noeth den Begegnungssprachenunterricht im deutsch-polnischen Grenzgebiet, der dort an 75 Grundschulen unter dem Namen "Spotkanie - Die Begegnung" durchgefuehrt wird. Die Preistraegerin hat das Spotkanie-Projekt zusammen mit Prof. Weydt initiiert und geleitet.
Der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) schreibt diesen Preis seit 1979 einmal jaehrlich fuer jeweils drei herausragende Dissertationen sowie Diplom- bzw. Magisterarbeiten und einen Sonderpreis aus und unterstuetzt damit die Europa-Forschung an Berliner und Brandenburger Hochschulen. Verbunden mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld fuer jede Praemierung von 3000 Euro.
Das Preisrichtergremium, das sich aus Universitaetsprofessoren - darunter Prof. Helga Schultz, Osteuropa-Forscherin an der Viadrina - sowie VBKI-Vertretern zusammen setzt, entschied sich des weiteren fuer die Auszeichnung je einer Diplomarbeit und einer Dissertation von Wissenschaftlern der Humboldt-Universitaet und der Freien Universitaet. Preise wurden ausserdem vergeben fuer eine politologische Diplomarbeit an der Universitaet Potsdam. Eine Arbeit an der BTU-Cottbus erhielt den Sonderpreis "Eine Verfassung fuer Europa".

Auf der vom VBKI organisierten Festveranstaltung in Berlin wurden die Preise in Anwesenheit von Angehoerigen und Freunden feierlich ueberreicht. Die Laudatio sprach Prof. Ernst Siegmund, Praesident der BTU Cottbus. Einen Festvortrag hielt Prof. Otmar Issing, Mitglied des Direktoriums Europaeische Zentralbank.