Bremer Schüler lieben Mathematik-Wettbewerb

09.11.2005 - (idw) Universität Bremen

Am 11.November ist es wieder soweit. Die erste von zwei Runden für die Mathematik-Olympiade wird an Bremer Schulen geschrieben. Doch was so aussieht wie ein sich jährlich wiederholendes Ritual ist dieses Jahr deutlich anders. Bremens Schülerinnen und Schüler stürmen diesen Wettbewerb. Durch neue Regeln sind zum ersten Mal auch die 3. und 4. Klassen zugelassen. Und die Lehrerinnen und Lehrer ziehen prächtig mit. Aus dem Stand beteiligen sich acht Grundschulen und lassen sich nicht nur von der etablierten Wettbewerbs-Organisation bedienen, sondern sind aktiv dabei und regeln das Schreiben der Arbeiten selbst. Diese "Frischlinge" stellen allein schon 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Aber auch im bisher üblichen Bereich der Klassen 5 bis 13 hat die Nachfrage erheblich zugenommen. Über 400 Schülerinnen und Schüler wollen sich den kniffligen Aufgaben stellen, die bundesweit vom Verein der Mathematik-Olympiade entworfen werden, und von Flensburg bis München einheitlich geschrieben werden. Über vier Stunden schwitzen die Jugendlichen in einer harten Mathematik-Arbeit und zerbrechen sich freiwillig den Kopf. Insgesamt hat sich die Zahl der Teilnehmer gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt.

Zum Glück stehen am Tag nach dem großen Knobeln dem Landesbeauftragten für die Mathematik-Olympiade ein ebenfalls deutlich verstärktes Team von freiwilligen Helfern zur Seite. In den Räumen der Universität Bremen wird der Stapel von über 500 Arbeiten korrigiert. Es sind Mathematik-Lehrerinnen, und -lehrer sowie Studierende, oftmals ehemalige Wettbewerbs-Teilnehmer, die die besten Schüler und Schülerinnen Bremens ermitteln. Für diese geht es dann im Februar in die zweite, noch schwierigere Landesrunde, nach der die Teilnahme an der Bundesausscheidung in München winkt.

Weitere Informationen:

Landesbeauftragter für die Mathematik-Olympiaden in Bremen
Reimund Albers
Tel.: 0421 - 218 7700 oder 0421 - 232241
E-Mail: reimund.albers@t-online.de