FH Düsseldorf: Prof. Dr. Günter Franke ist neuer Dekan des Fachbereichs Medien

23.12.2005 - (idw) Fachhochschule Düsseldorf

Stabwechsel im Fachbereich Medien: Der Fachbereichsrat hat Prof. Dr.-Ing. Günter Franke zum neuen Dekan des Fachbereichs an der Fachhochschule Düsseldorf gewählt. Der studierte Elektrotechniker und heutige Informatiker löst damit Prof. Dr. Eng./Univ.of Tsukuba Jens Herder ab, der den Fachbereich nach der Gründungsphase ab April 2001 geleitet hat. Vertreten wird der Professor für praktische Informatik derzeit vom noch amtierenden Prodekan Prof. Dr.- Ing. Thomas Bonse. Der 55-jährige studierte von 1971 bis 1978 Elektrotechnik an der RWTH Aachen, arbeitete im Anschluss an sein Diplom als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Nachrichtengeräte und Datenverarbeitung im Bereich Bilddatenverarbeitung, Nachrichtentechnik und allgemeine Elektrotechnik. Nach seiner Promotion 1984 wechselte er in die Industrie zur GEI Geystec GMBH (AEG) in Aachen. Neben seinen Aufgaben als Projektmanager und Leiter einer Software Engineering Abteilung kümmerte er sich auch als Betriebsratsvorsitzender um die Belange der Mitarbeiter und des Unternehmens. Als Spezialist auf dem Gebiet Programmieren lehrt er seit 1994 als Professor an der Fachhochschule Düsseldorf. Daneben ist er seit 1998 Rektoratsbeauftragter für Multimedia und Netze und leitet innerhalb dieses Bereiches verschiedene Arbeitsgruppen sowie geschäftsführend das Institut für Medien, Kommunikation und Informationstechnologie (MKI). Er war Mitglied in der Kommission Multimedia des Landes NRW und darüber hinaus Gründungsmitglied des Fachbereichs Medien, der im Jahr 2001 aus dem Fachbereich Elektrotechnik hervorging.

Den Fachbereich leitet er nun als Dekan und vertritt ihn innerhalb der Hochschule. Eine besondere Herausforderung sieht der Lehrende in der inhaltlichen und organisatorischen Konsolidierung des Fachbereichs in der Hochschule sowie in der Hochschullandschaft:. "Die Hochschulen und Fachbereiche befinden sich in einem tiefgehenden Wandel. Es kommen vor allem weitgehende Autonomie, Globalhaushalte, erhebliche Straffung der Organisation verbunden mit Verknappung von Personal und Mitteln sowie stetig steigende qualitative und quantitative Anforderungen auf uns zu. Darüber hinaus gilt es, in einem Medien-Fachbereich mit Technologie-Schwerpunkt der stetigen Innovation gerecht zu werden und selbst neue Ziele und inhaltliche Visionen zu entwickeln", so Günter Franke. Für die Lehre bedeute dies die Schaffung neuer Studiengänge und eine Verbesserung der bestehenden, so wie es bereits erfolgreich in den vergangenen Jahren durch die Entwicklung moderner, multidisziplinärer Studienmöglichkeiten (Bachelor / Master) eingeleitet wurde.