Molekulare Bildgebung im Fokus

28.06.2006 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Tagung am Universitätsklinikum Jena führt renommierte Experten nach Thüringen (Jena) "Das Gebiet der molekularen Bildgebung ist derzeit eines der spannendsten Forschungsfelder", so Prof. Dr. Dipl-Chem. Werner A. Kaiser, Direktor des Jenaer Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, "wir erleben hier eine Vielzahl innovativer Entwicklungen, die nicht nur die Radiologen in Atem halten, sondern auch viele Forscher naturwissenschaftlicher Disziplinen."

Zur Diskussion dieses Themas innerhalb des diesjährigen Workshops "Molekulare Bildgebung" am 3. und 4. Juli erwarten die Radiologen am Universitätsklinikum Jena eine ganze Reihe namhafter Spezialisten aus dem In- und Ausland. So ist unter den Referenten des zweitägigen Workshops auch einer der Väter des Computertomographen, Prof. Dr. Willi A. Kalender aus Erlangen. "Wir freuen uns, so viele renommierte Experten in Jena begrüßen zu können", so Tagungsorganisatorin Dr. Ingrid Hilger. Dazu gehören auch aus Mainz die Professoren Vaupel und Basché, Privatdozent Dr. Grimm aus Boston/USA als Experte für magnetische Nanopartikel und Prof. Aimé aus Turin, der auf dem Gebiet der Lanthanoid-Komplexe forscht.

Der Workshop wird erstmalig in Zusammenarbeit mit den deutschen Fachgesellschaften für Radioonkologie, Biomedizinische Technik, medizinische Physik, Nuklearmedizin und Radiologie durchgeführt.

Die Verfahren der Computer- und Magnet-Resonanz-Tomographie, die eine zentrale Rolle in der Diagnose einer Vielzahl von Krankheiten spielen, werden ständig weiterentwickelt und verfeinert. Die Aussagekraft der Bildgebenden Methoden unterstützt die Ärzte nicht nur bei der Diagnose der Krankheiten, sondern auch im Operationssaal und bei der Therapie. Einige der aktuellen Neuerungen, auch zur optischen Bildgebung, werden Thema des Jenaer Symposiums sein, das in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattfindet und sich zu einer Plattform für den wissenschaftlichen Austausch auf diesem beweglichen Feld entwickelt hat. Erwartet werden zu dem Treffen ca. 100 Teilnehmer aus Deutschland, darunter neben Radiologen auch Internisten, Physiker, Biochemiker, Biologen und Pharmakologen.

3. und 4. Juli
Workshop "Molekulare Bildgebung"
Aula der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Hauptgebäude
Fürstengraben 1, Jena

Ansprechpartner:
PD. Dr. Ingrid Hilger
Prof. Dr. Dipl-Chem. Werner A. Kaiser
Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641/9325901
E-Mail: ingrid.hilger[at]med.uni-jena.de