10 Jahre ZMO. Internationale Konferenz zu 'Translokalität'. Ein Beitrag zur nicht-westlichen Globalisierung

13.09.2006 - (idw) Geisteswissenschaftliche Zentren Berlin e.V. (GWZ)

Vom 26. bis 28. September 2006 veranstaltet das Zentrum Moderner Orient (ZMO) in Berlin eine Konferenz zu Translokalität als Perspektive auf historische und zeitgenössische Globalisierungsphänomene. Die Konferenz wird mit einem Vortrag des renommierten Islamwissenschaftlers Prof. James Piscatori (Oxford University) über >Reinventing the Ummah? The Trans-Locality of Pan-Islam> eröffnet.

Ort: Heinrich Böll Stiftung, Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin
Zeit: 26.9.06 um 19.30

Prof. Piscatori ist u.a. Autor des Buches >Muslim Politics<. Er steht bis zum 28.9. für Interviews zur Verfügung. Die anschliessende Konferenz (Ort: ZMO, Kirchweg 33, 14129 Berlin) 'Translocality: An Approach to Globalising Phenomena?' präsentiert Ergebnisse aus dem Forschungsprogramm des ZMO, das Süd-Süd Beziehungen in der Vergangenheit und Gegenwart untersucht.
Unter Leitung der Nahosthistorikerin Prof. Ulrike Freitag wurde ein Konzept von Translokalität als ein Zugang zur Geschichte globaler Verflechtungen entwickelt. Dabei konzentriert sich das ZMO auf inner- und inter-islamische Verflechtungen - ein Aspekt, der bisher weitgehend vernachlässigt wurde. Globalisierung bedeutet nicht nur die Verbreitung eines anglo-amerikanischen Modells. An diesem Projekt sind Historiker/innen, Anthropolog/innen, Wirtschafts-, Sprach- und Politikwissenschaftler/innen mit regionalwissenschaftlichen Orientierungen beteiligt.

PD Dr. Achim von Oppen und Prof. Ulrike Freitag stehen für Interviews zur Verfügung. Anfragen bitte an sonja.hegasy@rz.hu-berlin.de Passendes Bildmaterial stellen wir Ihnen gerne bereit. Bei Interesse stehen auch einzelne Projektmitarbeiter/innen zur Verfügung.
Weitere Informationen: http://www.zmo.de Zentrum Moderner Orient, Programm http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/type=artikel&id=632. Beitrag Prof. Freitag