Bürgermeister und Wissenschaftler aus ganz Europa planen die Stadt der Zukunft - 1. Europäischer Kongress der Wissenscha

20.10.2006 - (idw) Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Die erfolgreichsten und innovativsten Strategien der Entwicklung europäischer Städte stehen im Mittelpunkt des Europäischen Kongresses der Wissenschaftsstädte, der vom 7. bis 9. November 2006 in Magdeburg stattfindet. Zum ersten Mal kommen dann Oberbürgermeister deutscher und europäischer Städte, Hochschulrektoren aus ganz Europa und Vorstände europäischer Konzerne sowie Politiker zusammen, um einen nachhaltigen Strukturwandel und die innovative Stadtentwicklung in ganz Europa voran zu treiben.

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird sich ebenfalls in den Kongress einbringen. Vertreter der Universität werden in den Panels und Workshops ihre Vorstellungen der besseren Vernetzung von Wissenschaft, Stadtverwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit einbringen. Zudem wird der Rektor, Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann, als Workshopleiter im Gespräch mit Mike de Vries (Geschäftsführer der Kampagne "Deutschland - Land der Ideen") und Erin Walsh (Direktorin Stadtdesign Liverpool) erfragen, welchen Stellenwert Wissenschaft als Alleinstellungsmerkmal für ein innovatives Standortmarketing hat.

Unter den Teilnehmern des Kongresses sind Politiker der EU- und Bundesregierung ebenso wie Vertreter nationaler Landesregierungen bis hin zu denen der regionalen Ebene. Sie debattieren "best-practice-Beispiele" aus ganz Europa zur Nutzung der Wissenschaft für die Entwicklung der "Stadt der Zukunft" gemeinsam mit Wirtschaftsvertretern, Zukunftsforschern und Repräsentanten wissenschaftlicher und kultureller Institutionen. Zugesagt haben beispielsweise schon der Topmanager Arend Oetker, der zudem Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ist, Dr. Ulrich Buller, Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft, Edelgard Bulmahn, Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie, Dr. Henning Scherf, Bürgermeister a.D. Bremen, und Vladimir de Semir, Wissenschaftsbürgermeister von Barcelona.

An den drei Kongresstagen werden in den Panels, in kreativen Workshops und einem entspannten "get together" verschiedene Ansätze der Stadtentwicklung aufgegriffen. So zeigen unter anderem führende Marketingprofis auf, welchen Einfluss Marketingstrategien auf die Zukunftsfähigkeit einer Stadt haben, Finanzexperten stellen kommunale Finanzierungsmodelle vor und Manager formulieren die Erwartungen der Wirtschaft an die "Stadt der Zukunft". Besonders wird sich der Kongress der Wissenschaft widmen und gemeinsam mit den teilnehmenden Entscheidungsträgern diskutieren, wie die Wissenschaft als Innovationsmotor und für einen nachhaltigen Strukturwandel genutzt werden kann.

Beispielhaft dafür wird der deutsche Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft" stehen. Beim Europäischen Kongress der Wissenschaftsstädte werden bisherige Preisträger ihre Erfahrungen als "Stadt der Wissenschaft" einbringen und darstellen, wie der Wettbewerb zum kommunalen Innovationsmotor wurde. Daran anknüpfend werden Schlussfolgerungen für weitere Wettbewerbe diskutiert. Darüber hinaus wird sich Braunschweig als "Stadt der Wissenschaft 2007" mit seinen Ideen und Plänen als neuer Preisträger präsentieren.

Der Höhepunkt des Europäischen Kongresses der Wissenschaftsstädte vom 7. bis 9. November 2006 wird die "Magdeburger Erklärung" sein, in der sich die beteiligten europäischen Städte zu "Städten der Wissenschaft" erklären. Gemeinsam werden sie in Magdeburg die nationale und europäische Politik auffordern, die Entwicklung intelligenter "Städte der Zukunft" durch Wissenschaft verstärkt zu fördern.

Offizielle Träger des Kongresses sind die Landeshauptstadt Magdeburg, die Landesregierung von Sachsen-Anhalt und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Kooperation mit dem EU-Projekt "European Science and City - Promoting Scientific Culture in a local level".

Das detaillierte Programm zum Europäischen Kongress der Wissenschaftsstädte ist im Internet unter www.sciencecities.eu zu finden. Dort können sich Journalisten auch online akkreditieren.

Für Fragen und Interviewwünsche steht im Organisationsbüro des Kongresses jederzeit gerne zur Verfügung: Susann Blum, MDKK Mitteldeutsche Kommunikations- und Kongressgesellschaft, Tel.: +49 341 1247 9630, Mobil: +49 162 9097 407, E- Mail: blum@mdkk.de.