Pressegespräch zum 5. Minisymposium Xenotransplantation

13.05.2002 - (idw) Robert Koch-Institut

Welche Erfolgsaussichten haben die Übertragung tierischer Organe, Zellen, Gewebe auf den Menschen (Xenotransplantation)? Stellen Anfang des Jahres gezüchtete, gentechnisch veränderte Schweine einen Durchbruch auf dem Weg zur klinischen Anwendung der Xenotransplantation dar? Wie stehen die Chancen, den Mangel an Spenderorganen auszugleichen? Warum sind Organe aus Schweinen für die Xenotransplantation besonders geeignet? Wie verhält es sich mit Abstoßungsreaktionen? Kann sichergestellt werden, dass bei einer Xenotransplantation keine Krankheitserreger übertragen werden? Was bedeutet es in diesem Zusammenhang, dass porcine endogene Retroviren (PERVs) in ersten Versuchen nicht auf Kleintiere und nicht-humane Primaten übertragen werden konnten? Nach welchen Vorschriften sollte in der klinischen Praxis verfahren werden? Welche Ziele verfolgen die DAX?

Der derzeitige Stand der Forschung zu diesen Fragen wird am 17. Mai 2002 auf dem fünften Minisymposium der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Xenotransplantation (DAX) erörtert.

Das Robert Koch-Institut lädt Sie ein zum

Pressegespräch

am Freitag, dem 17. Mai 2002,
um 12.00 bis 13.00 Uhr,
im Robert Koch-Institut, Nordufer 20, 13353 Berlin, Raum 121.

Ihre Gesprächspartner sind:

- Prof. Dr. Reinhard Kurth, Präsident des Robert
Koch-Instituts,
- Dr. Joachim Denner, Robert Koch-Institut, Leiter der
Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Xenotransplantation,
- Prof. Dr. Claus Hammer, Universität München, Leiter der
Sektion Xeno-transplantation der Deutschen
Transplantationsgesellschaft,
- Dr. Ralf R. Tönjes, Paul-Ehrlich-Institut, Leiter der
Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Xenotransplantation

Zum Minisymposium erwartet die DAX rund 70 Fachleute aus Forschung und Klinik, um die Erfolge in der Forschung zur Realisierbarkeit und Virussicherheit der Xenotransplantation zu diskutieren und mit den Möglichkeiten der Stammzellforschung zu vergleichen. Sowohl die juristischen als auch die ethischen Probleme beider Technologien, der Xenotransplantation und der Anwendung von Stammzellen, werden diskutiert. Die Veranstaltung wird um 9:00 Uhr von Professor Reinhard Kurth, Präsident des Robert Koch-Instituts, eröffnet und dauert bis 18:00 Uhr.

Anmeldung

Pressevertreter sind herzlich eingeladen, am Symposium und an einem Rund-Tisch-Gespräch, das von Herrn Volker Stollorz, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, geleitet wird, teilzunehmen. Das Programm der Veranstaltung und weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.rki.de/AKTUELL/DAX/DAX.HTM.

Einen Beitrag von Dr. J. Denner zu Möglichkeiten und Grenzen der Xenotransplantation und Stammzellforschung finden Sie unter www.g-f-v.org.

Bitte melden Sie sich zum Pressegespräch möglichst bis 16.05.2002 per Fax oder per E-Mail an.


E-Mail: presse@rki.de

Fax: Pressestelle RKI, 01888-754-2265
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Herausgeber:
Robert Koch-Institut
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