106. Kongress der DOG: Neue Perspektiven in der Augenheilkunde - Innovationen für mehr Lebensqualität

14.07.2008 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

Berlin, Juli 2008 - Verbesserte Operationstechniken, neue Medikamente und Weiterentwicklungen bei Diagnose- und Therapiemöglichkeiten sichern den Fortschritt in der Augenheilkunde. Wie dies auch die Lebensqualität der Patienten verbessert, diskutieren Experten im Rahmen des 106. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in zahlreichen Vortragsveranstaltungen, Symposien und Kursen. Der Kongress findet vom 18. bis 21. September 2008 im Estrel Hotel Berlin unter dem Leitthema "Perspektiven der Augenheilkunde - Innovationen für mehr Lebensqualität" statt. Der Veranstalter erwartet rund 4 500 Teilnehmer. Im Fokus des 106. DOG-Kongresses stehen insbesondere neue diagnostische Strategien und therapeutische Konzepte. "In einer Zeit vielfältiger Erkenntnisfortschritte und Durchbrüche in der Ophthalmologie müssen diese diskutiert werden und auf den Prüfstand kommen. Besonders wichtig ist dabei der Nutzen, der daraus für die Patienten resultiert", sagt Professor Dr. med. Frank G. Holz, Präsident der DOG und Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn im Vorfeld des Kongresses. Ärzte und Wissenschaftler informieren in Berlin beispielsweise über moderne Operationstechniken und Lasertherapien zum Erhalt der Sehfähigkeit.

Ein weiterer Schwerpunkt sind neue Therapieansätze auf dem Gebiet der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD). AMD ist die häufigste Ursache für Erblindung in den Industrienationen. Spätstadien der Erkrankung führen durch den Verlust der Sehfähigkeit zu einer deutlich eingeschränkten Lebensqualität. "Die Therapie der AMD hat sich in den letzten Jahren enorm verbessert. Dies gibt Millionen von Betroffenen Hoffnung", so Holz.

Die Veranstaltungen des 106. DOG-Kongresses thematisieren darüber hinaus die Früherkennung von Netzhautveränderungen, den technischen Fortschritt bei bildgebenden Verfahren, jüngste Entwicklungen in der Implantatchirurgie und die Bedeutung von Biomarkern in der Augenheilkunde. Neben Innovationen aus Forschung, Technik und Pharmakologie nimmt auch der Transfer des neu gewonnenen Wissens in Klinik und Praxis großen Raum ein.

Der Kongress der DOG trägt zudem gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Ophthalmologie Rechnung: So findet am 18. September 2008 eine politische Diskussionsrunde zum Thema "Die Zukunft der wissenschaftlichen Augenheilkunde - Wie bleiben Karrierewege in der Forschung attraktiv?" statt. Auch Patientenorganisationen erhalten im Rahmen des Kongresses Gelegenheit, ihre vielfältigen Aktivitäten vorzustellen.

Die Teilnahme am Kongress ist für Mitglieder der DOG kostenlos. Für andere Teilnehmer richten sich die Gebühren nach dem Status (Facharzt, Augenarzt, Student, Begleitperson usw.) und dem Zeitpunkt der Anmeldung. Diese ist vorab noch bis zum 14. September 2008 möglich. Danach können sich Interessenten nur noch vor Ort anmelden. Kontakt für Anmeldungen ist die Porstmann Kongresse GmbH "DOG 2008", Alte Jakobstraße 77, 10179 Berlin, Tel.: 030 28 44 99-0, Fax: 030 28 44 99-11, E-Mail: registration.dog2008@porstmann-kongresse.de. Die Anmeldung kann auch online unter www.dog2008.org vorgenommen werden. Dort sind zudem weitere Informationen sowie das Vorprogramm abrufbar.

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Die DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) ist die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft für Augenheilkunde in Deutschland. Sie vereint unter ihrem Dach mehr als 5 400 Ärzte und Wissenschaftler, die augenheilkundlich forschen, untersuchen und behandeln. Wesentliches Ziel der DOG ist es, die Forschung in der Augenheilkunde zu fördern: Sie unterstützt wissenschaftliche Projekte und Studien, veranstaltet Kongresse und gibt wissenschaftliche Fachzeitschriften heraus. Darüber hinaus setzt sich die DOG für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Augenheilkunde ein, indem sie zum Beispiel Stipendien vor allem für junge Forscher vergibt. Gegründet im Jahr 1857 in Heidelberg, ist die DOG die älteste medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft der Welt.

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