Deutsche Dante-Gesellschaft tagt 2008 in Mainz: Dante und die Musik

22.09.2008 - (idw) Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Namhafte Referenten, musikalische Darbietungen und eine Ausstellung zur Verbindung von Dante zu Mainz (Mainz, 22. September 2008, lei) Die 85. Jahrestagung der Deutschen Dante-Gesellschaft wird 2008 in Mainz stattfinden. Vom 10. bis 12. Oktober 2008 werden Referenten und Tagungsteilnehmer insbesondere das Thema "Die Sprache der Engel: Dante und die Musik" erörtern. Bei den Vorbereitungen der Tagung in Mainz ergab sich im Rahmen des Interdisziplinären Arbeitskreises (IAK) "Drama und Theater" eine produktive Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik: Prof. Claudia Eder wird bei der Tagung "Visionen - Gesänge und Klänge zu Dante Alighieris Divina Commedia" vorstellen. Der Organisator der Jahrestagung der Deutschen Dante-Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. phil. Klaus Ley vom Romanischen Seminar der Universität Mainz, wird unter anderem die Brücke von Dante zu Mainz schlagen: Die früheste Ausgabe der "Divina Commedia" (Foligno 1472) wurde von einem Mitarbeiter Gutenbergs beziehungsweise Fusts und Scheffers gedruckt. Diesem Thema wird in einer kleinen Ausstellung während der Tagung in der Villa Musica nachgegangen. Die interessierte Öffentlichkeit ist zu der Tagung, die in der Villa Musica, Auf der Bastei 3, in Mainz stattfindet, herzlich eingeladen.

Die Deutsche Dante-Gesellschaft zählt zu den ältesten literarischen Vereinigungen in Deutschland. Sie wurde 1865 gegründet und ist damit die älteste aller bestehenden internationalen Dante-Vereinigungen. Ihr Ziel ist es, die Beschäftigung mit Persönlichkeit und Werken Dante Alighieris (1265-1321) sowie mit seiner Epoche im deutschen Sprachgebiet lebendig zu erhalten und zu fördern. Sie will nicht nur das literarische und intellektuelle Erbe des Autors weitertragen, sondern sich ebenso mit dessen Aktualität auseinandersetzen. Deshalb richtet sie sich auch gerade an jüngere Wissenschaftler und Leser. Ein starkes aktuelles Interesse für Dante spricht aus der ständig wachsenden Zahl wissenschaftlicher und schriftstellerischer Veröffentlichungen, aus der weiten Verbreitung der zahlreichen deutschen Dante-Übersetzungen und immer mehr auch aus der Rezeption Dantes in nicht-literarischen und neuen Medien wie in Kunst, Theater und Film.

Kontakt und Informationen:
Univ.-Prof. Dr. phil. Klaus Ley
Romanisches Seminar
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel. 06131 39-22986 oder -24784
Fax 06131 39-23076
E-Mail: kley@uni-mainz.de
Weitere Informationen: http://www.romanistik.uni-mainz.de http://web.uni-marburg.de/hosting/ddg/aktuelles.html#tagung2008