Weißbuch Schmerz wird beim Deutschen Schmerzkongress vorgestellt

02.10.2008 - (idw) Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS)

Sehr geehrte Damen und Herren,
Schmerz - insbesondere der chronische Schmerz - ist mit all seinen Facetten das häufigste Krankheitsbild überhaupt: häufiger als Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes. Dieser Stellenwert spiegelt sich indes nicht in der Aufmerksamkeit wider, die insbesondere der chronische Schmerz bei Ärzten, Politikern und in der Öffentlichkeit findet. Das Weißbuch Schmerz gibt nun erstmals einen umfassenden Überblick über die Versorgungssituation von Patienten. Es wird beim Deutschen Schmerzkongress 2008 in Berlin vorgestellt. Zur Podiumsdiskussion am 9.10., 14.30 Uhr, lade ich Sie im Namen der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes, der Deutschen Schmerzliga, der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie und Pfizer herzlich ein.

Anders als bei den anderen Volksleiden taucht der Schmerz z.B. nicht in den Krankheitsstatistiken als eigenständige Erkrankung auf. Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass es über die Versorgung von Patienten mit chronischem Schmerz nur wenig Wissen gibt. Sicher ist nur dies: Trotz zahlreicher Erkenntnisse der Schmerzforschung und neuer Therapiekonzepte sind Schmerzpatienten in Deutschland nach wie vor unter- und fehlversorgt.

Das Weißbuch Schmerz gibt nun erstmals einen umfassenden Überblick über die Versorgungssituation von Patienten, die etwa an Rückenschmerz, Kopfschmerz, Gelenkschmerz oder Nervenschmerzen leiden. Experten haben alle verfügbaren Daten, etwa über die Häufigkeit der einzelnen Schmerzsyndrome zusammengetragen, beschreiben, welche Therapiemethoden heute bei den verschiedenen Schmerzformen zur Verfügung stehen und analysieren, inwieweit die Patienten adäquat versorgt sind. Das Weißbuch zeigt auch auf, welche Wege beschritten werden müssen, um die Versorgung der Patienten zu bessern.

TERMIN

Das Weißbuch Schmerz wird beim Deutschen Schmerzkongresses 2008 in Berlin vorgestellt, die Forderungen der Experten in einer Podiumsdiskussion diskutiert:
Donnerstag, 9. Oktober, 14.30 - 16.00 Uhr
Kongresshotel Maritim Berlin, Raum Brasserie, 1. OG
Stauffenbergstr. 26, 10785 Berlin

An der Diskussion nehmen teil die Herausgeber des Buches - Dr. Marianne Koch, Präsidentin der Deutschen Schmerzliga und Prof. Dr. Hans Rüdiger Vogel, Mainz, sowie Dr. Gerhard H.H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, Prof. Dr. Hans-Raimund Casser und Prof. Dr. Ralf Baron, Vorstandsmitglieder der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes, Dr. Reinhard Thoma, Präsident des Berufsverbandes der Schmerztherapeuten in Deutschland sowie Peter Marx, Director Policy Affairs von Pfizer.
Bitte geben Sie uns aus organisatorischen Gründen bescheid, ob Sie teilnehmen können (ritzert@proscience-com.de).

Mit freundlichen Grüßen
Meike Drießen

Weitere Informationen: Barbara Ritzert, ProScience Communications - Die Agentur für Wissenschaftskommunikation GmbH, Andechser Weg 17, 82343 Pöcking, Tel.: 08157-9397-0, Fax: 08157-9397-97, E-Mail: ritzert@proscience-com.de