Universität Potsdam bei bundesweitem Programm "Empirische Bildungsforschung" erfolgreich

26.11.2008 - (idw) Universität Potsdam

Mit einem Forschungsprojekt zur Professionalisierung der Praxisphasen im Studium hat sich die Universität Potsdam erfolgreich am bundesweiten Rahmenprogramm "Empirische Bildungsforschung" beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird das von Prof. Wilfried Schubarth, Dr. Karsten Speck und Dr. Andreas Seidel (Professur für Erziehungs- und Sozialisationstheorie) geleitete Projekt für drei Jahre mit einer Summe von 280.000 Euro fördern.

Das Projekt mit dem Titel "Evidenzbasierte Professionalisierung der Praxisphasen in außeruniversitären Lernorten - Forschung zu Praxiskonzepten unterschiedlicher Fachdisziplinen und deren berufsorientierende Wirksamkeit (ProPrax)" will die Qualität und Wirksamkeit von Praxiskonzepten und Praxisphasen in unterschiedlichen Fachdisziplinen empirisch-vergleichend untersuchen und Folgerungen für eine Verbesserung der Praxisphasen ziehen. Einbezogen werden dabei sowohl geisteswissenschaftliche als auch naturwissenschaftliche Studiengänge sowie das Praxissemester im Rahmen des Lehramtsstudiums. Neben der Universität Potsdam werden zu Vergleichzwecken auch Erhebungen an zwei brandenburgischen Fachhochschulen sowie der Berliner Humboldt-Universität durchgeführt. Vorgesehen sind mehrere Erhebungswellen, darauf aufbauend verschiedene Interventionsstrategien, wie beispielsweise Fortbildungen oder Qualitätszirkel, sowie Workshops für den Ergebnis- und Praxistransfer zur Optimierung der Praktika.

Mit dem Projekt soll ein Beitrag zur Professionalisierung der Lehre, insbesondere zur besseren berufsorientierenden und berufsbefähigenden Funktion des Studiums und damit auch ein Beitrag zur Senkung der Studienabbrecherquote geleistet werden. Damit werden wichtige Forderungen der Hochschulreform und des Bolognaprozesses umgesetzt. Eine enge Kooperation mit dem neu gegründeten "Netzwerk Studienqualität Brandenburg" wird angestrebt.

Hinweis an die Redaktionen:
Für weitere Auskünfte steht Ihnen Prof. Dr. Wilfried Schubarth von der Universität Potsdam telefonisch unter 0331/977-2176, -2157, E-Mail: wilfried.schubarth@uni-potsdam.de zur Verfügung.

Diese Medieninformation ist auch unter http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2008/pm279_08.htm im Internet abrufbar.